» I want you to panic! «
Greta Thunberg

Was folgt auf
P A N I K ?

Starke Angst? Verunsicherung und Destabilisierung der Gesellschaft?
Gewalt und Bürgerkrieg?
Pulverisierung der Demokratie?

Sind das Deine Ziele?

Eine kritische Auseinandersetzung mit Gretas Aktionen ist überfällig. Aus scheinbar guten Ideen wird oft Böses: Auf Verzweiflung und Paternalismus folgen Radikalisierung, Terrorismus und der Verlust staatlicher Autorität, ...

Greta liegt falsch!
R. Borrmann
oszkimlogo
Dezember 2019

Klimapolitik

ist pluralistisch

W E I T E R  S O!
(Klimapolitik funktioniert auch ohne Greta)

Vorwort

Greta hat Unrecht

Der Untergangsprophet des Jahres 2019 heißt nicht »Nostradamus«, sondern zur Abwechslung dieses Mal Greta Thunberg. Dramaturgisch aufbereitete, hochpolitisierte, unsachliche und infantile Horrorgeschichten vom bevorstehenden Weltuntergang machen die Runde. Was glauben Sie davon?
Greta protestiert gegen den scheinbar bevorstehenden Weltuntergang und erzeugt ein starkes Mitgefühl. Sie sät Misstrauen gegen die Regierenden der Welt. Zurecht? – Es werden unhaltbare Vorwürfe gemacht, viel Unsinn erzählt und letztendlich keine brauchbaren und umsetzbaren Vorschläge unterbreitet. Zu allem Überfluß darf diese Sprecherin einer weltweiten Bewegung auf fast allen Medienkanälen unkorrigierte, unglaublich dumme Sätze sagen, wie z.B. »I want you to panic!« oder »How dare you?«. Was bleibt ist eine verunsicherte Bevölkerung.
Der Säbelzahntiger sitzt vor der Tür und Sie haben Angst? Das glaube ich Ihnen gerne – und genau deshalb hat Greta Unrecht. Schluß mit Panik, Schockstarre und aktionistischem Getue! – Fangen Sie endlich an zu denken – sofort bitte! – Sobald Sie beginnen, sich inhaltlich mit Gretas Vorwürfen an die Menschheit auseinanderzusetzen, werden Sie merken, dass es Ihnen an Wissen mangelt. Angebliche Fakten entpuppen sich möglicherweise als Märchen aus den Federn opportunistischer Schriftsteller.
In Deutschland ist es heute wärmer, als damals in meiner Kindheit. Das ist so, denn damals gab es immer Schnee im Winter. Trotzdem kann tatsächlich NIEMAND eine Erderwärmung oder -abkühlung stoppen. Das würde uns allen zusammen noch nicht einmal gelingen, wenn die Weltgemeinschaft einer Meinung wäre – aber selbst das ist nicht der Fall. Die Vereinten Nationen (UN) haben auch keine Lösung parat. Bislang setzen deren Sustainable Development Goals eine weiter wachsende Weltwirtschaft voraus. Ohne Wachstum ist deren Erreichung nicht vorstellbar. Die Fokussierung der aktuellen Debatte auf die Einsparung von CO2 ist auch nicht zielführend. Warum, das werden Sie in den folgenden Kapiteln erfahren ...

Ich wünsche Ihnen viele neue Erkenntnisse beim Lesen meines längst überfälligen Buches


Der Autor

Panik war schon immer der schlechteste Ratgeber.

»Klimawandel«

Menschengemacht?

Der Begriff »Klimawandel« bezeichnet umgangssprachlich die aktuell diskutierte, schnelle Erderwärmung. Die für alle Regionen der Welt verfügbaren Warming Stripes des britischen Meteorologen Ed Hawkins visualisieren die wissenschaftlich erhobenen Messdaten und machen die Erwärmung sichtbar: https://showyourstripes.info/. Deutschland 1881-2018 Die Ursache der Erwärmung sind nach aktuellem Kenntnisstand u.a. von der Menschheit erzeugte (anthropogene) Treibhausgase. Grobe Zusammenhänge scheinen gesichert. Details sind komplex und schwer zu verstehen. Und viele Geschichten drumherum befinden sich bereits deutlich im Bereich des Spekulativen.
Faktensammlung:öffnen
  1. Erderwärmung, siehe https://showyourstripes.info/.
  2. Das Klima hat sich schon immer »gewandelt«. Die Darstellungen von Temperaturschwankungen variieren und machen interessierte Laien mistrauisch.
  3. Die Schnelligkeit der Erwärmung in den letzten Jahrzehnten gibt Anlass zur ernsthaften Sorge. Niemand möchte, dass das so weiter geht. Manche sprechen inzwischen von der »Klimakrise«.
  4. Angedachte Massnahmen gegen die Erwärmung sind teuer. Deren langfristiger Erfolg kann nicht garantiert werden. Welchen Thesen und Versprechungen wollen wir glauben?
  5. Es werden auch heute noch neue Erkenntnisse über die Größe und Wirkungsweise unserer Atmosphäre gewonnen. Gleichzeitig ist es aber zu gefährlich, den wissenschaftlichen Konsens der menschengemachten Erderwärmung zu ignorieren und einfach abzuwarten.
  6. Argumentiert wird oft mit Behauptungen, die man glauben kann oder nicht. Die Präsentation des Klimawandels sieht dann aus wie die Werbung für eine neue Medizin und Sie sollen zahlen! Widerspruch ist zwecklos, denn ihre Krankheit ist schlimmer als Krebs.
Übrigens: Klimaforschung und Klimapolitik sind zweierlei! Das wird in den aktuellen Diskussionen meistens einfach unterschlagen, denn es gibt viele politische Ideologen unter den Aktivisten, die gerne jede Diskussion im Keim ersticken möchten. Lassen Sie sich so etwas nicht gefallen! Es gibt vieles zu besprechen und zu diskutieren.
Gegen die bereits laufenden Klimaveränderungen haben Menschen keine Chance, auch wenn das einige gerne glauben möchten. Gegen das Klima braucht niemand zu demonstrieren und auch nicht gegen die vermutete Tatenlosigkeit der Politiker. Es ist auch nicht »der eine globale Kapitalismus«, der an den Treibhausgasen schuld ist, sondern viele, viele Individuen, von denen jedes einzelne seine Gründe hat, zusätzliche, klimaschädliche Treibhausgase zu erzeugen. Heftiger Streit ist unvermeidlich. Die Demokratie steht vor einer harten Belastungsprobe.

Wissenschaft und Emotion

Konsensdenken und Glauben sind ein Problem

Eine wichtige Grundlage des wissenschaftlichen Arbeitens ist das Zweifeln. Oft verwechseln Menschen begründetes Zweifeln mit Untätigkeit. Sie wollen etwas tun – sofort – nicht nur diskutieren! Glauben – nicht Wissen – und emotionales Handeln sind dann die bevorzugte Devise. So führte z.B. eine kleine Eiszeit um 1600 in Europa zu Hungersnöten und infolgedessen zu Hexenverbrennungen, denn irgendjemand musste doch schuld sein! Angebliche Beweise wurden zu dieser Zeit von den Beschuldigten unter Folter erpresst.

Ist es wieder soweit? Sollen wir aufhören, wissenschaftlich zu arbeiten – zu zweifeln und zu diskutieren? Verlieren dieses Mal skeptische Wissenschaftler ihre Jobs, weil sie ihre Arbeit ernst nehmen? Unsere Erde wäre in unseren Köpfen immer noch eine Scheibe, wenn Galileo Galilei nicht als einzelner Wissenschaftler sachkundig und mutig den Beweis erbracht hätte, dass sie so rund wie eine Kugel ist!

Die meisten mit dem Thema »globale Erwärmung« befassten Wissenschaftler gehen davon aus, dass diese auf das Wirken des Menschen zurückzuführen ist. Das können wir uns prima vorstellen, weil die Medien jeden Tag neue, dazu passende Bilder liefern. Ist das jetzt wirklich so oder unterliegen wir einer Selbsttäuschung? Wollen wir glauben? Ist das vielleicht wieder einmal so eine sich selbst verstärkende »Echo Bubble«, wie wir es schon bei anderen Themen erlebt haben?

25% der Deutschen glauben, dass man die weitere globale Erwärmung noch stoppen kann – Quelle: »Glauben Sie, dass die Menschheit die weitere Erderwärmung noch aufhalten kann?« (Focus Online). Ob vorgeschlagene Lösungen des Problems nicht nur viel Geld kosten, sondern auch funktionieren, ist nicht bewiesen. Das behaupten nur die »radikalen Aktivisten«.

Ich persönlich gebe nie Geld aus für Dinge, die vermutlich nicht funktionieren. Verschwenden Sie gerne Geld? – Ihres? – Die Infragestellung des IPCC (Weltklimarat UN)–Konsenses und daraus resultierender politischer Massnahmen muss nicht nur erlaubt sein, sondern ist jeden Tag dringendst erforderlich. – „Je mehr einer weiß, desto mehr bezweifelt er. Zweifel ist zwar kein angenehmer geistiger Zustand, aber Gewißheit ist ein lächerlicher.“ (Voltaire) Für wichtige inhaltliche Diskussionen nehmen wir uns Zeit – soviel wir brauchen.

Presse/Medien

Die Chronik der Erderwärmung

Alle Bundesregierungen seit Jahrzehnten haben nie an den wissenschaftlichen Fakten der Erderwärmung gezweifelt. Deutsche Diplomaten haben das Thema in der Weltpolitik verankert. Deutschland handelte stets proaktiv beim Klimaschutz und spielt immer noch eine zentrale Rolle. Das Klimasekretariat der Vereinten Nationen (UNFCCC) hat seinen Sitz in Bonn. Zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte wird der Versuch unternommen, zusammen mit allen Staaten der Welt ein gemeinsames existentielles Problem zu lösen.
Für wen oder was arbeiten die Demonstranten? – Deutschlands Interessen vertreten sie nicht. Und meine auch nicht. Die wohlwollende Duldung von FFF ist vorbei.

Buchempfehlungen

für »Klimawandel-Einsteiger«

Politiker werden selten das tun, was Greta möchte, sondern tendenziell das, was sie ihren Wählern versprochen haben. Viele kleine Schritte in die richtige Richtung sind der Weg zum Ziel. Ansonsten wird alles beim Alten bleiben: Heiße Luft, gefüllt mit leeren Versprechungen.
Ökologisches Denken scheint »politischer Mainstream« zu sein, aber die »den Klimawandel« betreffenden »Handlungsanweisungen« der »Fridays for Future«-Bewegung sind gänzlich unausgegoren. Das inzwischen weit verbreitete, unkritische Kapitalismus-Bashing geht an einer sachlichen Diskussion vorbei. Ganzheitlich gedacht, zielführend, nachhaltig, umsetzbar und mehrheitsfähig ist bislang nicht eine einzige Forderung der Demonstranten!
Liebe Greta, hör' endlich auf mit Deiner überheblichen Panikmacherei! Lies ein paar gute Bücher wie z.B. »Factfulness« von Hans Rosling, »Klimapolitik« von Edenhofer/Jakob oder »Schluss mit dem täglichen Weltuntergang« von Urner und gehe wieder in die Schule. Alles andere hat keinen Sinn! Danke.
Factfulness      Klimapolitik      Weltuntergang
Achtzig Millionen Deutsche werden nicht auf Gretas Kommando hin ihre Lebensgewohnheiten ändern – noch nicht einmal, wenn Greta ab sofort täglich demonstriert!
Die Menschen sind nicht böse, liebe Greta. Du bist es!öffnen

Greta hat ein völlig verzerrtes Weltbild, welches nicht der Realität entspricht! Sie behauptet, dass die Menschheit nicht handelt. Das ist NICHT richtig, sondern eine subjektive, vorwurfsvolle, völlig überzogene Anklage, die man dringendst richtig stellen sollte! Zitat:
»Ihr sagt, dass Ihr die Dringlichkeit versteht. Aber ich glaube Euch nicht. Denn dann würdet Ihr absichtlich nicht handeln. Aber das würde heißen, dass Ihr böse seid. Und das will ich nicht glauben.«
Das ist in Worte verpackter grober Unfug!

Autofahrer fahren weiter Auto. Fleischesser essen weiter Fleisch und ich verheize weiter Erdgas in meiner Heizung, damit meine Familie nicht frieren muss und niemand von uns krank wird. – Gleichzeitig arbeiten gerade etwa vier Milliarden Asiaten hart daran, ihren Lebensstandard zu erhöhen. Gretas Mitläufern rufe ich zu: »Hört endlich auf, mit dem Finger auf andere zu zeigen! Könnt ihr nicht selbst etwas tun? Es war nett mit Euch. »Fridays for Future« ist vorbei! Fangt endlich an, an emissionsfreien Zukunftstechnologien mitzuarbeiten und diese auch zu nutzen!« Unser Leben geht ganz normal weiter.

Klimaschutz

ist nicht gleichzeitig Umweltschutz!

Beim Klimaschutz geht es um die Vermeidung von klimaschädlichen Treibhausgasen – Reduzierung, Einfangen und Endlagern. – Erneuerbare Energien werden als Lösung für die Treibhausgasreduktion angepriesen, haben aber neben ökonomischen auch hohe ökologische Kosten. Der Austausch der bestehenden klimaschädlichen Infrastruktur hat daher verständlicherweise nicht nur Freunde.

Gegensätzliche Interessen von Klimaschutz und Umweltschutz

Beispiel 1: Biogas ist inzwischen zum Milliardengeschäft geworden, aber Maisanbau ist unbeliebt. Er hinterlässt ökologische Wüsten und nutzt Agrarfläche nicht für den Anbau von Grundnahrungsmitteln. Es gibt viel zu tun, um Umwelt- und Klimaschutz zu versöhnen, z.B. den Einsatz spezieller Saatmischungen zur Biomassegewinnung. Umweltschützer wünschen sich auch eine höhere Biodiversität. Letztendlich wird aber wohl der Ertrag über den Erfolg eines neuen Saatguts entscheiden.
Beispiel 4: Elektroautos sind leise und es gibt keine Abgase. Die Abgase entstehen aber dafür z.B. in Kohlekraftwerken, in denen der Strom erzeugt wird und gelangen auf diese Weise in die Luft. Klimaschützer arbeiten mit ihren Demonstrationen den Lobbyisten der Atomkraft zu. Diese sind bei Umweltschützern genauso unpopulär wie Autoabgase.
Die Förderung der erneuerbaren Energien schaffte neue Berufe und neue Technologien, die inzwischen weltweit zum Einsatz kommen. In Deutschland erzeugten Wind und Sonne zusammen bereits im Jahr 2017 mehr Strom als Braunkohle, Steinkohle und die Atomkraftwerke zusammen. Klimaschutz ist ein Innovations- und Wachstumstreiber. Daher sind kurzfristig stark steigende Treibhausgas-Emissionen und Schäden zu Lasten des Umweltschutzes zu erwarten.

Der IPCC

Haben Sie Vertrauen?

Der IPCC (Weltklimarat) ist eine zwischenstaatliche Organisation, die Milliarden Dollar an Transferzahlungen für sich und die Klimaforschung einfordert – jedes Jahr etwas mehr. Der IPCC betreibt keine eigenen Forschungen. Er trägt wissenschaftliche Erkenntnisse zusammen und verfasst Sachstandsberichte – inzwischen fünf an der Zahl – jeder Bericht eine größere Katastrophe, aber zumeist fundiert. Je mehr potentielle Katastrophen geliefert werden, desto mehr Geld fließt und desto mehr an politischem Einfluss wird möglich. Was folgt daraus? Eine Vermarktung von aufgebauschten wissenschaftlichen Erkenntnissen in eigener Sache? – Ich hoffe auf Skepsis und Misstrauen! Wer kontrolliert den IPCC? – Sie?
Die menschengemachte Erderwärmung ist inzwischen zu einer neuen »fundamentalistischen Religion« verkommen, die mehr Glauben als Wissen erfordert und auf keinen Fall Widerspruch duldet. Der »Klimawandel« wird als modernes Höllenfeuer inszeniert. Und so gibt es in Diskussionen nur Gläubige und natürlich die Nichtgläubigen, d.h. Klimaleugner und Klimaskeptiker, die es zu vernichten gilt. Druck ohne Ende, jede Woche, jeden Tag! Bekenne Dich! Bist Du für oder gegen »Die Wissenschaftler«? – Bin ich jetzt nicht nur ein Ungläubiger, weil ich nicht an Allah glaube, sondern auch noch ein Klimaketzer?
Ich für meinen Teil bin es gewohnt, dass man diskutiert:
Meine Fragen: Beispiele gefällig?öffnen
  1. Wie kann es möglich sein, dass eine wirklich klitzekleine Menge eines ungiftigen Gases mit dem kleinsten GWP – ja, alles richtig – einen Effekt dieser Größenordnung auslösen soll?
  2. Konnte die verstärkende Wirkung von CO2 auf den natürlichen Treibhauseffekt im Labor erfolgreich nachgestellt werden? Wann? Wo? Wer? (Einmal auf den nebenstehenden Link klicken bevor Sie sich aufregen, aber die Beweislage ist tatsächlich dünn.)
  3. Wie lange hält sich CO2 in der Atmosphäre? Wann wird die Konzentration – bedingt durch natürliche Prozesse – wieder abnehmen? (über 100 Jahre?)
  4. Sind andere Treibhausgase mit höheren GWPs nicht vielleicht doch viel schädlicher als CO2, wie wir es z.B. bei FCKWs (Zerstörung der Ozonschicht) vor noch gar nicht so langer Zeit gesehen haben?
  5. Die zusätzliche Erwärmung wird durch elektromagnetische Strahlung erzeugt (wie z.B. Licht). Welchen Anteil am Treibhauseffekt haben also z.B. die nächtliche Lichtverschmutzung und WLAN? Ich vermute, entsprechende Grafiken würden eine ähnlich hohe Übereinstimmung mit der Erderwärmung wie CO2 ausweisen. Wo kann ich Berechnungen und verbindliche Aussagen der Klimaforscher zu diesen Themen einsehen?
  6. Bei Störungen der Ozonschicht vergrößert sich der auf die Erdoberfläche treffende UV-B-Anteil, der von der Erdoberfläche dann in Folge als Wärmestrahlung wieder abgestrahlt wird. Welche Auswirkung auf die Erderwärmung hat also das Ozonloch über Australien?
  7. Es scheint gesichert zu sein, dass sich der Golfstrom verlangsamt und dass dieses einen Einfluss auf das Klima in Nordeuropa haben wird. Wird es dadurch wärmer oder kühler? Fragen Sie das bitte Herrn Rahmstorf vom PIK!
  8. Wie funktionieren die Modellrechnungen der Klimaforscher? Ich möchte gerne erfahren, welche Parameter dort einbezogen werden!
  9. Welchen Einfluss auf CO2 haben die zuletzt zurückgegangenen Phytoplanktonbestände in Zukunft auf die Erderwärmung? Oder ist diese Frage aus Ihrer Sicht nicht relevant?
  10. Warum berichten deutsche Medien so lückenhaft über wichtige Fragen und Antworten und insbesondere über die Unsicherheiten in Wissenschaft und Forschung?
  11. Nimmt die Emission von Treibhausgasen in Deutschland nicht schon automatisch ab, z.B. durch sinkende Heizleistungen bei steigenden Temperaturen und eine schrumpfende, alternde, und damit deutlich weniger konsumierende deutsche Bevölkerung?
  12. Ist das Thema nicht so komplex, dass da das letzte Wort noch nicht gesprochen ist? Schließlich ist es uns bis vor kurzem noch nicht einmal gelungen, auch nur das Wetter für drei Tage vorherzusagen (geschweige denn zu machen). Warum behaupten die Aktivisten immerzu, das alles wäre vernachlässigbar. Das ist nicht glaubwürdig.
  13. Welche Lösungen haben FFF gegen drohende Atomkriege, Vulkanausbrüche, Sonnenwinde, das sich verändernde Magnetfeld und Kometeneinschläge? – Auch nur Panik, weiß schon.
  14. Welche ernstzunehmenden Klimaforscher unterstützen Gretas Panikmodus?
Wenn Sie meine Fragen stellen, dann wird man Ihnen klar machen, dass Sie nicht p.c. sind! Oder Sie werden Zeuge eines Wutanfalls. »Aber das weiß doch jeder!« oder »Mit Leuten wie Dir hat es keinen Sinn, über dieses Thema zu reden!«, müssen Sie sich anhören. – Quatsch, das ist einfach nur Bevormundung. – Solche Reaktionen taugen nichts. Solche Antworten glaube ich nicht. So viel Vertrauen besitze ich nicht. Meine Warnblinkanlage geht an. Ich recherchiere weiter ...
»Zu glauben ist schwer, nichts zu glauben ist unmöglich«, meint Victor Hugo. Ich möchte endlich verstehen, worüber sich die interessierten »Experten« streiten. Mein Misstrauen, mein Physik-Leistungskurs in meiner Schulzeit, meine zwei akademischem Abschlüsse und viel Lebenserfahrung sind dabei bislang eher hinderlich. Die CO2-Story ist ein unglaublicher Stoff. Wenigstens das könnte man zugeben!

Wissenschaftler

haben gesagt ...

»Die Wissenschaftler haben gesagt ...«, klingt nicht nur in meinen Ohren suspekt. Wissenschaftler sind keine homogene Masse. Sie sind im Detail genauso wenig einer Meinung, wie ich mit Gretas Vorgaben einverstanden bin. Kluge Menschen sollten sich bemühen, möglichst genau zu zitieren, wenn sie Erkenntnisse glaubhaft darstellen möchten. Ansonsten sind mir tatsächlich Fragen lieber. Der Lerneffekt ist weitaus größer!
Es gibt Sätze wie z.B. »Der weltweite Erdüberlastungstag ist erstmals bis in den Juli vorgerückt«. Eigentlich brauchen wir ab sofort 1,75 Erden pro Jahr. – Diese Zustandsbeschreibung ist eine sehr ernstzunehmende Warnung, aber keine Handlungsanweisung an die Regierenden dieser Welt. Ich nehme an, eine solche Warnung würden wir alle unterschreiben, wenn wir darum gebeten werden. Und dann? Was erwarten wir? Wunder? Z.B. der Satz »Die Wissenschaftler haben gesagt, ...«, ist genau von diesem Kaliber. Nach Eingabe von Messwerten spuckt der Computer ein Ergebnis aus. Und dann? – Ich bin Programmierer. Ich frage nach den Programmen und den Algorithmen. Kommen alle zu gleichen Ergebnissen? Wie viele sind es? Oder gibt es etwa nur eine Umsetzung des Klimamodells auf nur einem Computer? Was meinen Sie, was ich tue, wenn ich keine vernünftige Antwort bekomme? Die Forderung »Wir müssen handeln«, kann sich Greta allein aus diesem Grund bereits schenken.
Das Wirken der Menschen auf der Erde hat viele Veränderungen mit sich gebracht. Einige große Tierarten würden noch leben, wenn wir sie nicht gnadenlos gejagt und gegessen hätten, z.B. das Mammut. Einige Flußläufe würden immer noch durch das Land mäandern und viele abgeholzte Wälder noch stehen, wenn die Menschen sich nicht ermächtigt hätten, die Natur nach individuellen Erfordernissen zu nutzen. Zitat: 1. Mose 1,28 – Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: »Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan«. Nichts anderes haben unsere Vorfahren getan.
Warum sich der Philosophie-Professor Mathias Frisch in der FAZ anmaßt, kritisch-rationale Skeptiker auf eine wirklich unzulässige Art und Weise mit Klimawandel-Leugnern gleichzusetzen, ist mir ein Rätsel. Wer auch nur ein Fünkchen Naturwissenschaften im Blut hat, der möchte es sich gerne erklären lassen, wie ausgerechnet das wenige anthropogen erzeugte CO2 in der Atmosphäre zum »bösen Klimagift« werden konnte. Ich weiss es bis heute nicht, weil mir niemand meine Fragen wissenschaftlich beantwortet. – Haben die Klimaforscher diesbezüglich einen schlechten Job gemacht? Zumindest sind sie noch nicht fertig, denn ansonsten bekäme ich qualitativ hochwertige Antworten. Was können wir tun? Bisherige Antworten klingen wenig überzeugend.

Klimapolitik

ist der Versuch einer Risikobegrenzung

Die Folgen von Überbevölkerung und einer daraus resultierenden übermässigen Ressourcennutzung sind täglich in der Presse zu bestaunen. Wer jetzt glaubt, beim Thema Erderwärmung gehe es um Eisbären ohne Scholle, die Plastifizierung der Meere, deutschen Export-Müll in Malaysia, die Qualität von Luft oder die Lichtverschmutzung, der liegt NICHT richtig! – Es geht um den anthropogenen Ausstoß problematischer Treibhausgase, der möglichst schnell gestoppt werden muss.
Die Verringerung von Treibhausgasemissionen ist eine gigantische Aufgabe – auf nationaler und vor allem auf internationaler Ebene. Anspruchsvolle zwischenstaatliche Vereinbarungen gestalten sich grundsätzlich sehr schwierig. Egoistische, nationale Interessen stehen den Interessen der Weltgemeinschaft gegenüber (z.B. »America First« bzw. der »Entwicklungsland-Status von China«). – Die Arbeitsgruppen der Vereinten Nationen basieren auf Freiwilligkeit.
In Deutschland werden wir von vielen Interessengruppen seit Jahrzehnten bestens zu Umweltschutzfragen informiert. Trotzdem ist z.B. die Motorleistung privater Fahrzeuge heute so hoch wie nie, obwohl nach wie vor meistens nur eine Person transportiert wird. Wie können wir das ändern?
Die einzuplanenden Summen für Maßnahmen zur Senkung des Treibhausgas-Ausstoßes sind hoch und stehen für andere Zwecke nicht mehr zur Verfügung. Es gibt einen großen Klärungsbedarf, welche Maßnahmen sinnvoll sind und wie sie finanziert werden können. Wenn dieses geklärt ist, dann müssen solche Maßnahmen politisch »verkauft« werden. Ohne die Überzeugung der Bevölkerung gibt es nirgendwo eine Regierung, die entsprechende Maßnahmen umsetzen könnte, da sie einfach gestürzt würde auf die eine oder andere Weise.
Es fehlt in vielen Ländern bislang der Wille, Emissionen zu vermeiden. Zu den zu ergreifenden Maßnahmen gehört also an erster Stelle die Aufklärung der Weltbevölkerung, aber Aufklärung allein reicht leider auch nicht aus. Umwelt- und Klimazerstörung darf es nicht mehr nahezu kostenlos geben. – Alle Menschen müssen verstehen, was Treibhausgase sind, was sie in der Atmosphäre anrichten, wie und wo sie entstehen und wie wir sie vermeiden können. Jeder Mensch sollte dazu beitragen, unnötige Emissionen von Treibhausgasen zu vermeiden, aber ... Gute Gesetze zum Schutz der Erdatmosphäre benötigen einen breiten Konsens und Zeit.

Alarmismus

Prof. Schellnhuber und die Wissenschaft

Wissenschaftler stellen Thesen auf und stellen diese zur Diskussion. Wenn es etwas zu diskutieren gibt, dann gibt es Zweifel. Wenn es Zweifel gibt, dann gibt es zu klärende Ungereimtheiten. Wenn es Ungereimtheiten gibt, dann wurden Fakten entweder nicht verständlich präsentiert oder das Thema ist so kompliziert, dass es niemand versteht. Richtig? – Ich glaube prinzipiell erst einmal gar nichts, denn ich bin dem wissenschaftlichen Arbeiten verpflichtet. Dafür bin ich ausgebildet. Darauf basiert u.a. die Freiheit unserer Gesellschaft – auf Transparenz und restloser Aufklärung. Die postfaktische Klimaforschung geht einen anderen Weg und bevorzugt das Theater und die Dramaturgie.
Prof. Schellnhuber ist einer der Götter des Klimawandels. Im Prinzip ist er Mr. Klimawandel persönlich. Er erhebt völlig unrealistische Forderungen. Es ist kaum zu ertragen. – Die jungen Demonstranten sind naiv, unwissend und hoffnungsvoll. Jeder ihrer Sätze beginnt mit: »Die Wissenschaftler haben gesagt ...« – Ja, Prof. Schellnhuber sagt viel und vor allem betont er ständig, dass er Wissenschaftler ist. Ich halte ihn für einen Politiker ohne Mandat.
Prof. Schellnhuber war lange beim Weltklimarat (IPCC) tätig, als auch Berater unserer Kanzlerin Frau Merkel. Seine Rede beim Klimaempfang 2018 beginnt u.a. mit den Sätzen: »Für das Lügen bin ich nicht zuständig. Ich bin für die wissenschaftliche Wahrheit zuständig. Ich denke, in der Hinsicht gibt es keine Relativierung. Die wissenschaftliche Wahrheit kann absolut festgestellt und verbreitet werden.« – Er nimmt dabei eine Körperhaltung an, die nicht zu dieser Aussage passt. – Warum muss er betonen, dass er uns keine Lügen auftischt?
Der Professor erklärt persönlich den »Klimanotstand«. Das steht ihm nicht zu und es ist Unsinn! – Seine Forderungen an unsere Politiker sind unvollständige, einseitig bewertete Situationsbeschreibungen und vor allem überflüssiger, wichtigtuerischer, ideologiegetriebener Kokolores.
Deutschland allein hat überhaupt keine Möglichkeit, die restlichen sieben Milliarden Erdbewohner zu stoppen, oder auch nur mit eigener Leistung oder Verzicht zu beeindrucken! – So ist das Herr Schellnhuber. Übrigens, warum möchten Sie jetzt im Bundesland Brandenburg Minister werden? – Halten Sie doch bitte lieber mal ein Pappschild auf dem Platz des himmlischen Friedens in die Höhe – vielleicht mit der Aufschrift »Stoppt den Klimawandel!« Die Chinesen können den Klimawandel stoppen – alleine! Schellnhuber macht Politik – seine eigene. Wissenschaft ist das schon lange nicht mehr.

Panikmache

ist nicht hilfreich!

Treibhausgase sind ein globales Problem und das Problem der Erderwärmung ist allen politischen Entscheidungsträgern weltweit bekannt. Deutschland handelt und arbeitet daran, seine Zusagen zum Klimaschutz zu erfüllen. Im Verkehrs- und Immobiliensektor gibt es Handlungsbedarf. – Andere Staaten tun kaum etwas, fordern Geld oder wenden sich gleich ganz vom Pariser Klimaschutzabkommen ab. So wird das nichts. Deutschland kann das Problem nicht alleine lösen. Und sich selbst zu kasteien hilft auch nicht.
Das Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) ist verantwortlich für die CO2-Uhr, die geschaffen wurde, um die Dringlichkeit der Besorgnis erregenden Situation zu visualisieren. Leider hat sie auch den unangenehmen Nebeneffekt, dass Menschen nicht mehr diskutieren wollen. Schade, denn das ist notwendiger denn je. Diskutieren Sie! Wir können unsere Steuergelder nur einmal ausgeben.
Die deutsche Energiebranche meldet, sie habe die Klimaziele für das Jahr 2020 bereits ereicht und schnelle zusätzliche Einsparungen wie z.B. das Abschalten weiterer Kohlekraftwerke erscheint wenig sinnvoll. Das Abschalten der letzten Atomkraftwerke in 2022 erfordert, dass die nötige Grundlast anderweitig erzeugt wird, damit wir keinen Blackout erleben müssen. Wann fliegen »Fridays for future« nach Peking, um auf dem Platz des himmlischen Friedens zu demonstrieren?

Fake News

Welche Wahrheiten sind gesichert?

»Die Politiker müssen endlich handeln!«, fordern jugendliche Demonstranten. Es gehe um Leben und Tod. – Und? Haben sie Recht? – Bedingt, sie verknüpfen einfach die Apokalypse mit ihrem moralischen Anspruch und fordern jede Menge Unsinn. Wir sollten nicht den Fehler machen, unsere wenigen Wahrheiten für die finale Erkenntnis zu halten und voreilig ungeeignete, teure Maßnahmen ergreifen.

Dazu passend ein Zitat von S. Rahmstorf ...öffnen

»Der Öffentlichkeit und Entscheidungsträgern kann man nur empfehlen, eine gesunde Portion Skepsis gegenüber Medienmeldungen und Aussagen Einzelner zu hegen – egal ob diese den Klimawandel dramatisieren oder herunterspielen.«

Herr Stefan Rahmstorf vom PIK (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung) schrieb bereits im Jahr 2012 zum Thema Wissenschaft und Wahrheit folgendes:
Zitat:
»Dass es den ........................ um Politik und nicht um Wissenschaft geht, sieht man am deutlichsten daran, an welches Publikum sie sich wenden und welche Argumente sie vorbringen. Sie treten nicht auf den normalen Fachkongressen auf, um ihre Thesen mit Experten zu diskutieren, wie es in der Wissenschaft üblich ist. Sondern sie wenden sich gezielt an ein Laienpublikum, vor allem im Internet und über die Medien. Und die meisten ihrer Argumente sollen auch nur für Laien plausibel klingen – Fachleute, die die Daten kennen, würden bestenfalls darüber schmunzeln. Um es undiplomatisch zu sagen: Es handelt sich meist um Bauernfängerargumente. Sie kommen aber mit einem wissenschaftlichen Anstrich daher, etwa indem sich die entsprechenden Gruppierungen fantasievolle Namen wie ........................ oder ........................ geben.«

Ich setze in den Lückentext – wo bei Herrn Rahmstorf etwas anderes stand – »Demonstranten«, »Fridays for future« und »Extinction Rebellion« ein und schon liegt die Wahrheit auf dem Tisch. Bei allem öffentlichen Aufruhr, den wir gerade sehen, geht es nicht um Wissenschaft, sondern um populistische Politik!

Die Demonstranten kennen viele wissenschaftliche und gesellschaftliche Fakten nicht, denn ansonsten würden ihre Forderungen anders lauten! Die aktuell auf den Straßen vorgetragene Kritik geht deutlich über das hinaus, was Greenpeace auszusetzen hat an deutscher Klimapolitik im Dokument »Merkels Klimabilanz«.

Das Fazit der Kritik lautet ...öffnen

»Deutschland droht seine Ziele beim Abbau der Treibhausgasemissionen zu verfehlen und verspielt seine Rolle als Vorreiter beim Klimaschutz.«
Sind wir nicht immer noch Vorreiter beim Klimaschutz? Haben wir aus den Augen verloren, was andere Staaten leisten? Entscheidend für meine Bewertung sind Tendenzen. In Deutschland haben wir somit den dringendsten Handlungsbedarf im Gebäude- und Verkehrssektor!

Übrigens, wer ist die Heldin der internationalen Klimapolitik?

Es ist nicht Greta!öffnen

Frau Merkel ist die weltweit engagierteste Klimapolitikerin!

Sie können sicher kritisieren, dass sich unsere Politiker bislang nicht genügend gegen Interessenverbände wie ADAC und andere durchsetzen konnten. Wer hätte es besser gemacht? Frau Merkel hat dafür gesorgt, dass der Klimawandel in Europa überhaupt erst zum Thema wurde! Das sollte niemand vergessen.

MEINE Heldin verdient den Friedensnobelpreis!

»Fridays for Future«

Stoppt doch mal bitte den Klimawandel ohne mich!

Ich mag Greta nicht mehr sehen. Sie nervt – ununterbrochen. Sie sagt: »Ich werde niemals aufgeben, denn das hier ist eine Frage auf Leben und Tod.«Nein, ist es nicht. Selbst, wenn es das wäre, dann wären ihre Aktionen überflüssig, denn der größte Teil der Welt arbeitet gegen sie – gänzlich unbeeindruckt. Die Menschheit wird sich anpassen – wie immer – an Kriege, Vulkanausbrüche, Meteoriteneinschläge, Katastrophen aller Art, ggf. auch ein deutlich verändertes Klima.
Greta hält Wutreden und vergisst dabei sogar, sich bei ihren Mitstreitern für bereits geleistete Arbeit zu bedanken (z.B. auch insbesondere Frau Merkel). – Ja, Sie lesen richtig! Genau so ist es. – Wer gesteht Greta solche Auftritte zu? Selbst mit ihrer Krankheit ist das nicht zu entschuldigen.
»Die Wissenschaftler« werden von Gretas Jüngern selektiv und tendenziös wiedergegeben – nur Fakten und Meinungen, die Gretas politische Standpunkte stützen. Das ist keine Wissenschaft! Greta sorgt für ein apokalyptisches, antikapitalistisches Dauerfeuer – 100% »Fakes for future«. Mehr geht nicht. Dafür kann sie keine Sympathiebekundungen erwarten – außer vielleicht von depressiven Masochisten! Mich vertritt sie nicht.
In den arabischen Ländern steckt man Ölmilliarden in die Verteidigung überkommener, patriarchalischer Systeme, anstatt es in die Bildung und die Zukunft der eigenen Bevölkerung zu investieren. Die Inder haben gerade das geplante Plastiktütenverbot gekippt, um einen Volksaufstand zu vermeiden. Die Chinesen verweigern sich einer wirklich zielführenden Diskussion. Sie verfolgen ganz eigene Interessen, wie z.B. die Nord-Ost-Passage und Zugang zu arktischen Rohstoffen. Vielleicht finden Sie in den USA mehrheitsfähige Vorschläge bei Frau Ocasio-Cortez und dem »Green New Deal«?
Was – außer Panik – fordert Greta? Was bedeuten ihre Forderungen konkret? Welche Resulate erwartet sie? – Abschaffung der Demokratie? Eine »radikale« autokratische Staatsführung, die Planung realsozialistischer Versorgungsengpässe? Social Scoring und die Beschränkung individueller Freiheiten, wie es China bereits vorlebt? – Verbote? Welche? Und wenn gar nichts funktioniert – was im Übrigen zu erwarten ist – demnächst terroristische Anschläge einer Klima-RAF? Eines wird sie nie bekommen – ein korrigiertes Klima. Lösungsvorschläge von FFF? Nicht vorhanden.

Aktionismus

»Wir werden sterben!«

Wer sofort eigene Kohlekraftwerke abschalten möchte, dann im zweiten Satz Elektromobilität fordert und neue Atomkraftwerke bauen oder länger laufen lassen oder Kohlestrom aus den neu errichteten polnischen Kraftwerken kaufen möchte, der hat – sorry – nicht alle Tassen im Schrank! Ich erlebe fast täglich, dass Kritik an offensichtlich blöden Ideen nicht ernstgenommen und ausdiskutiert wird, sondern einfach aus der Diskussion ausgegrenzt wird.

Mithilfe von Killerphrasen, durch Ignorieren, Etikettieren, Vereinfachen und Lächerlich machen von Einwänden werden Diskussionen gestoppt und unterbunden. »Die Wissenschaftler« haben gesagt ... – Ja, was haben sie denn gesagt? Vergessen Sie nicht das Nachprüfen! Das ist das typische Spiel von Populisten, welches wir in der Welt immer wieder sehen, wenn sich Interessengruppen langsam aber sicher zu radikalen Organisationen entwickeln, die nur vorgefertigte Meinungen ihresgleichen dulden.

Ernstzunehmende Demonstranten können Sie schnell von naiven Mitläufern und Maulhelden unterscheiden, z.B. mit der Frage: »Kennen Sie den Unterschied zwischen CO2 und CO2e?« Ich glaube, wer diese Frage nicht beantworten kann, der hat sich noch nicht ausreichend mit Treibhausgasen beschäftigt und weiß auch gar nicht wirklich, für welche Ziele er demonstriert. Antworten Sie also bitte nicht auf diese Frage wie mein Sohn mit: »Ist das nicht egal?« Nein, das ist es ganz und gar nicht! Sympathisanten öffnen Türen für politische Hasardeure jeder Couleur und halten deren zerstörerisches populistisches Werk womöglich auch noch für eine Lösung.
Aktionismus allein ist nicht zielführend. Es sollte niemand so tun, als ob er eine Lösung für die inzwischen deutlich sichtbaren und äußerst komplexen Klimawandel-Probleme dieser Welt hat. Wer regelmäßig am Freitag die Schule schwänzt, wird auch sehr wahrscheinlich niemals gute Lösungen anbieten können. Wie erstellt man einen korrekten, inhaltlich stimmigen Plan?! Wo lernt man das?
Ich denke: Ich werde jetzt Demokraten mit meiner Stimme unterstützen, die sinnvolle, machbare Lösungen diskutieren, vorschlagen und die geplanten Vorhaben – wie üblich – durch ihre Wähler legitimieren lassen. Es gibt keine schweigende Mehrheit, die ein höheres Gesetz über unser Grundgesetz stellt, radikale Maßnahmen zu ihren eigenen Lasten einfordert und Gesetzesverstöße zur Durchsetzung politischer Ziele billigt. Solch eine unsichtbare Mehrheit gibt es nicht. Und übrigens ... Wir werden nicht sterben.

Populismus

»We don't have time!«

Eine Schülerin fragte mich sichtlich überzeugt: »Was gibt es denn wichtigeres als den Kampf gegen den Klimawandel?« – Kampf? Ich wollte nie kämpfen und ich habe nie gekämpft, nicht im kalten Krieg und auch heute will ich es nicht. Ich entgegnete: »Wie wäre es mit Frieden, Freiheit, Sicherheit und Ordnung? Wenn diese Voraussetzungen gegeben sind, dann können wir im zweiten Schritt die notwendigen Arbeiten zum Schutz von Umwelt und Natur fortsetzen und intensivieren, z.B. in der Familie, in der Schule, in der Firma oder in eigens zu diesem Zweck gegründeten Organisationen, wie z.B. NABU, Greenpeace, WWF, BUND, VCD Deutsche Umwelthilfe und Robin Wood! Der Weltklimarat der Vereinten Nationen benennt die wichtigsten Ziele.«
Antidemokratische Kräfte fordern den »Systemwechsel« – einfach mal eben so. Welches System soll ausgetauscht werden und gegen was bitte? – Wer nicht alle gesellschaftlichen Kräfte in die laufenden Diskussionen einbezieht, sondern Menschen aufgrund ihrer Meinung oder Stellung ausgrenzt, wird weder akzeptable Lösungen erarbeiten, noch relevante politische Mehrheiten erzielen. Wer seinen Eltern den SUV, den Überseeflug in den Urlaub und das Schwimmbad im hauseigenen Keller nicht ausreden kann, der sollte nicht am Freitag den Systemwechsel fordern, wie es auch Herr Gauland von der AFD gerne tut.
»Populisten haben den Anspruch, einfache Lösungen für komplexe Probleme anzubieten«, finde ich im Jugendmagazin Fluter der Bundeszentrale für politische Bildung zum Thema Populismus.
  • Populisten verzichten auf eine exakte Beschreibung des Problems.
  • Populisten reden die Komplexität des Problems klein.
  • Populisten berücksichtigen nicht die psychische Verfassung der Bevölkerung.
  • Populisten taugen nicht als Vorbilder, denn sie übernehmen keine Verantwortung.
Populisten spalten die Gesellschaft. – Gibt es nicht vielleicht doch ein paar gute Populisten, die aus Klimaschutzgründen nach Sündenböcken suchen, Menschen unter Druck setzen, ausgrenzen und diskriminieren dürfen? – Nein! Populistische »Lösungen« sind meistens sinnlos. Sie kosten wahrscheinlich viel Geld und Nerven – und funktionieren nicht. Wir haben Zeit und  D A S  I S T  G U T  S O!

Radikalismus

Emotional handeln? Irgendwas? Irgendwie?

Ich höre jeden Tag irgendwo den Satz, wir bräuchten radikale Änderungen. Wer WIR ist, bleibt dabei im Unklaren. ICH brauche KEINE radikalen Änderungen!
Wenn die Deutsche Bank, Siemens und andere Wirtschaftunternehmen ankündigen, dass ihre Konzerne radikal umgebaut werden sollen, dann gibt es sofort ein großes Geschrei, weil die damit verbundenen Umstrukturierungen oft gut bezahlte Arbeitsplätze kosten. Wer außer den Vorständen und Aktionären möchte radikale Änderungen? Sie? – Bislang wurden politisch gute und sozial verträgliche Änderungen angestrebt und das war auch immer richtig. Ist das in Zukunft anders? – Nein.
Eine Zufriedenheitsstudie (DHL) stellt fest: Einen Indexwert von 7,14 Punkten auf der Glücksskala hat es in Deutschland zuvor noch nie gegeben. Die Deutschen befinden sich also gerade im Glückstaumel. – Ob die befragten Menschen radikale Änderungen möchten? – Wohl kaum. – Vielleicht baut sich der eine oder andere schon mal eine klimaneutrale Höhlenwohnung in den Garten, um im nächsten Sommer einen kühlen Rückzugsort zu haben? Dann sind wir für die Zukunft noch besser gerüstet und werden uns demnächst noch wohler fühlen.
Eine der ersten Feststellungen bei meiner Beschäftigung mit den Anliegen der jugendlichen Demonstranten war tatsächlich, dass sich deren Radikalität weitgehend auf radikales Nichtwissen beschränkt. FFF sind leider nur eine lärmende, außerparlamentarische Stammtisch-Opposition. Radikale Lernfortschritte sehen anders aus und sind jetzt freitags anscheinend generell nicht mehr zu erwarten.
Ich fühle mich nach Jahrzehnten fleißigen Steuerzahlens (und der Mitarbeit an einer besseren Welt für alle) bevormundet von rechthaberischen, besserwisserischen Klimakids, die einfachste Fragen zur Atmosphäre und dem Wetter nicht beantworten können, aber anderen vorschreiben möchten, wie sie zu leben haben. Ich finde, diese Menschen sollten sich von Parteien vertreten lassen oder eine eigene gründen.
Es ist einfach, zu behaupten, gesellschaftliche, kulturelle und technische Änderungen gingen zu langsam voran, die Politik hätte versagt. Die Wahrheit ist: Verantwortungsträger in Politik und Gesellschaft denken beständig darüber nach, wie unsere Zukunft aussehen soll und stellen ihre Ideen zur Diskussion; sogar der VW-Vorstandsvorsitzende Herr Diess. RADIKAL wäre mein Unwort des Jahres 2019.

Sardonismus

Flüchtlings-, Wohnungs-, Klimakrise – Geht's noch?

Krisen sind eines der bestfunktionierendsten Geschäftsmodelle überhaupt. »Krise« ist gleichbedeutend mit Gretas Panikmodus. In Panik werfen Menschen das Geld zum Fenster heraus und lachen andere grimmig aus. Manche Menschen agieren deshalb auch bereits lieber mit dem Begriff »Klimakrise«, und so wird es wohl auch in den nächsten Jahren heißen, wenn die Temperaturen weltweit weiter steigen. Wer etwas von »political framing« versteht, der weiß, warum »Klimakrise« schnell zum Wort des Jahres 2019 werden könnte!
Null-Emissionen sind nicht möglich – das weiß jeder Klimaforscher! Da kommt man besser gar nicht erst auf die Welt. Vielleicht wäre es besser, andere Menschen oder zumindest deren Kinder würden gar nicht erst auf die Welt kommen!? – Mmh, zur Missionierung der Null-Emission von Treibhausgasen reisen trotzdem inzwischen tausende zweitklassige Akademiker – wahrscheinlich oft mit dem Flugzeug – durch die Welt und lachen zusammen mit anderen Gutsituierten über die Unwissenden, die sich anmaßen, mitreden zu wollen.
Das, was man auf diesen Mobilisierungs-Veranstaltungen (z.B. von Corinne Le Quéré) hören kann, ist kein beißender Spott. Man könnte denken, es wäre Sarkasmus oder Zynismus, aber nach Besserwisserei und Hoffnungslosigkeit kommt meistens nur noch Selbstaufgabe und Sardonismus! Ja, ich glaube, genau das ist es, denn diese Menschen haben ebenfalls keine Lösung.
Was sind das für egoistische Menschen, die nur sich sehen und scheinbar mit Scheuklappen herumlaufen? Was sind das für Leute, die glauben, sie alleine hätten recht und alle anderen müssten sich fügen? Was sind das für Leute, die glauben, sie dürfen und können andere missionieren? Was sind das für Leute, die glauben, ihr Gott ist größer als meiner? – Wer glaubt, dass diese Menschen Gutes im Schilde führen? – Ich nicht.
Warum kommen täglich diese Ideologen einer anderen Welt in den Medien zu Wort? Warum bekommen sie soviel Aufmerksamkeit? Das macht für mich keinen Sinn. Die meisten Aktivisten sind doof wie ein Keks! Gescheiterte bleiben Gescheiterte und sie werden es auch in Zukunft sein. – Und wenn wir dann tatsächlich alle sterben? – Ja, dann werden auch sie ganz selbstverständlich und solidarisch mit allen anderen sterben. Grundsätzlich sind immer die Anderen schuld und natürlich böse!

Klimanotstand

Notfall, Notstand, Weltuntergang?

Die Notwendigkeit von Anpassungen an das Klima bestand zu allen Zeiten und auch in den Sachstandsberichten des IPCC sind sie eingeplant. Das hat noch kein Klimaforscher infrage gestellt. Dagegen scheint die Eigenverantwortung von Personen und Staaten aktuell etwas aus der Mode gekommen zu sein.
Es ist niemand akut in Gefahr. Wir können entsprechend der eingetretenen und erwarteten Veränderungen geplant und verantwortlich handeln und uns vorausschauend auf die neue Situation einstellen. Wer sich klarmacht, was ein Notfall ist, der wird feststellen, dass es sich bei der aktuellen Erderwärmung nicht um einen Notfall handelt.
Um richtige Entscheidungen treffen zu können, müssten wir heute tatsächlich mehr wissen, als es aktuell der Fall ist. Das Klima ist ein chaotisches System und die Erderwärmung kann sich lokal sehr unterschiedlich auswirken. Wir wissen z.B. nicht, ob es in unseren Breitengraden wärmer oder kühler wird. Die Betrachtung des zukünftigen Verhaltens des Golfstroms ist sehr spekulativ. Wir wissen auch nicht, wann tatsächlich mit einem gefährlichen, plötzlichen Anstiegs des Meeresspiegels zu rechnen ist – noch nicht einmal, ob dieser überhaupt jemals eintritt.
Wenn sich bei mir irgendwann einmal mein persönlicher »Klimanotstand« ankündigt, dann kaufe ich mir vielleicht ein Kühlaggregat für den Dachboden, oder eine stärkere Heizung für die Wohnung, falls hier im Norden eine Eiszeit einbricht aufgrund des versiegenden Golfstroms. Falls es doch eine Heißzeit wird, dann werde ich vielleicht zum Schlafen in den Keller ziehen müssen. Und ganz sicher werde ich all diese Anpassungen bereits deutlich vor dem Eintreten der erwarteten Ereignisse abgeschlossen haben – völlig ohne Panik – wie immer vorausschauend geplant. Und ich gehe davon aus, dass andere Menschen ähnlich handeln. Wo kann ich den Zuschuss für meine privat geplanten Anpassungen beantragen?
Ich unterstütze keine Notstandsgesetzgebung! Ich werde daher bei kommenden Wahlen keine Partei unterstützen, die einen Klimanotstand befürwortet. Gibt es von den Aktivisten einen detaillierten, begründeten Massnahmenkatalog für ihren Ort für den Fall, dass ein Klimanotstand ausgerufen wird? Bitte ggf. in der Gemeindevertretung begutachten und diskutieren lassen und an die lokale Presse weitergeben. Es gibt eine langfristig ernstzunehmende Bedrohung. Damit ist nicht zu spaßen, aber es gibt keinen Notstand!

Klimagerechtigkeit

Gibt es das?

Wenn die Ressource Klima gerecht geteilt werden soll, warum ist das dann nicht seit langem bei allen anderen Ressourcen der Erde auch so? Wieviel Gold, Silber, Öl, Gas, seltene Erden usw. stehen mir zu als Mensch? Wo kann ich sie abholen? – Oder müssen wir diese Ressourcen etwa sogar auf alle Lebewesen über die nächsten Jahrtausende aufteilen? Wer bestimmt, wieviele Lebewesen es auf der Erde von welcher Art geben darf? Pflanzen, Wildtiere, Nutztiere, Menschen?
Das Klima ist nicht gerecht. Unsere Vorfahren mussten früher hin und wieder hungern oder auf »Völkerwanderung« gehen, z.B. aufgrund von klimatisch bedingten Missernten. War das gerecht? – Nein, das war es nie. – Was soll z.B. daran gerecht sein, dass wir in der »gemäßigten Klimazone« – in der auch Deutschland liegt – im Winter frieren müssen? – Wir haben viel Geld für Brennstoffe ausgeben müssen – um zu Überleben! – Und es war auch noch nie gerecht, dass ausgerechnet Wüstenbewohner auf den Schätzen sitzen, die wir zum Heizen benötigen, um das Frieren abzustellen. Warum haben wir dafür überhaupt jemals einen Cent bezahlt? Hätten wir uns das Zeug nicht einfach nur abholen müssen? Das wäre gerecht im Sinne einer gerechten Aufteilung der weltweiten Ressourcen.
Angenommen, es gäbe Ausgleichszahlungen für vom »Klimawandel« Betroffene: Bekäme Deutschland Geld, wenn der Golfstrom versiegt und wir deshalb zusätzlich heizen müssten? Welchem Diktator, Autokraten, Klanchef oder sonstigem »Nichtbevollmächtigtem« wollen wir Entschädigungen überhaupt zugestehen? An welche Auflagen wären Ausschüttungen gebunden? Bekäme auch Dubai Geld, wenn seine künstlich aufgeschütteten Inseln im Meer versinken? Welche Anträge müssten Interessenten wo ausfüllen?
Wer vergütet Deutschland eigentlich all die Arbeit, die heute in Form von frei zugänglichen deutschen Patenten der gesamten Menschheit zur Verfügung stehen? Ist das gerecht? – Nein, aber es ist moralisch in Ordnung, schwächeren Staaten und Menschen ein Stückchen vom großen erarbeiteten Bildungsvermögen abzugeben – dem Erbe unserer Vorfahren.

Extremismus

Eine neue »Welle«?

Gibt es vielleicht noch ganz andere Ziele, als jene, die in der vordergründig geführten Klimadebatte genannt werden? Greta behauptet, die junge Generation hätte verstanden, worum es beim Klimaschutz geht. Ich behaupte, Gretas Fans haben nicht den blassesten Schimmer, was gerade gespielt wird. Glauben sie tatsächlich, hinter den Kulissen würden Pläne gegen sie geschmiedet? – Unsinn! Das Gegenteil ist der Fall.
Die Jugend ist aufgefordert, Ideen zu liefern, aber die sind noch schlechter, als jene der angeblich untätigen Politiker. Manche Protagonisten möchten sogar gerne wieder Atomkraft nutzen, für deren Nichtnutzung ich mich mein Leben lang eingesetzt habe. Es gibt viele Gründe, warum das eine ganz miserable Idee ist. Deutschlands letzte AKWs sind bald vom Netz und das finde ich gut. Viele andere Länder dagegen bauen neue Anlagen!
Die Menschheit arbeitet hart an einer besseren Zukunft und viele Erfolge sind zu verzeichnen. Warum verweigern »Fridays for Future«-Demonstranten am Freitag die Bildung, die benötigt wird, um geeignete Maßnahmen gegen die globale Erwärmung zu finden? Es ist die Lebensaufgabe dieser Generation, das Leben der Menschen weiter zu verbessern und nebenbei noch möglichst klimaneutral zu werden. Werden sie es schaffen?
Es ist ein Déjà-vu. Alle möchten bei etwas Großem – »Fridays for Future« – dabei sein und es scheint völlig egal zu sein, was für ein Unfug dabei herauskommt! Greta verbreitet auf ihre Art totalitär anmutende Ideen. Das kann niemand entschuldigen, denn sie wird als Vorbild gehandelt. Ihre Haltung ist rechthaberisch und sie ist die Stimme einer Bewegung, die ihr radikales Potential noch lange nicht ausgeschöpft hat. Was soll das für ein Vorbild sein? »Die Welle« lässt grüßen!

Klimatismus?

Klimapolitik ist pluralistisch!

Eine komplette Eliminierung und Vermeidung von Treibhausgasen – NULLEMISSION – ist leider NICHT MÖGLICH. Jemand, der so etwas behauptet, ist entweder uninformiert, naiv oder er lügt einfach nur das Blaue vom Himmel herunter – aus welchen Gründen auch immer.
correctiv.org decken Fake News auf und arbeiten sorgfältig, aber fair ist etwas anderes. Manchmal geht die Sorgfalt über in eine kleinkarierte Abrechnung mit eigentlich qualifizierten Diskussionspartnern – die z.B. nicht mit allem einverstanden sind, was uns so alles von den Klima-Ideologen serviert wird. Klimaforschung und Klimapolitik sind nämlich zweierlei!
Vor einiger Zeit wurde von correctiv.org ein Brief von 500 besorgten Personen an den UN-Generalsekretär António Guterres und die Exekutivsekretärin Patricia Espinosa Cantellano vom Sekretariat UN Climate Change unter die Lupe genommen. Die Kommentierung von correctiv.org kommt etwas frech daher, so dass ich mich bereits beim ersten Lesen für die Verfasser fremdschäme. Würden Sie so mit der Generation ihrer Eltern reden? – Es ist schön, wenn es eine Organisation gibt, die auf Irrtümer in Diskussionen hinweist, aber dabei sollte auch die nötige Form eingehalten werden und darauf verzichtet werden, Dinge kleinlich zu zerreden.
Die fünf von Correctiv.org kritisierten Behauptungen ... öffnen

  1. „Natürliche wie auch anthropogene Faktoren verursachen eine Erwärmung“
  2. „Die Erwärmung verläuft viel langsamer als vorhergesagt“
  3. „Klimapolitik stützt sich auf inadequate Modelle“
  4. „CO2 ist pflanzliche Nahrung, die Grundlage allen Lebens auf der Erde“
  5. „Die globale Erwärmung hat die Zahl der Naturkatastrophen nicht erhöht“

Es wird suggeriert, um zum Thema qualifiziert mitreden zu können, müsse man Wissenschaftler sein, was z.T. auch einfach an dem von „Tichys Einblick“ zitierten Titel liegt. – Ist das nur ein Trick, um vom Inhalt des Briefes abzulenken?
Selbstverständlich können beliebige Personen zum Klimawandel Stellung beziehen. Schließlich demonstrieren freitags auch tausende Kids und gehen nicht zur Schule. Das dürften die dann ja auch nicht, oder habe ich da etwas übersehen? Welche Qualifikation braucht ein von Panik getriebener Demonstrant? Eine möglichst laute, fordernde Stimme, sonst nichts? – Wie wäre es mit etwas Hirn? – Jeder interessierte Mensch darf sich eine eigene politische Meinung bilden, eine eigene Einschätzung zu den nötigen politischen Massnahmen haben und auch einen Brief an António Guterres senden! Die Diskussionen zur Klimapolitik können beginnen und alle sind dazu eingeladen!

Nationalismus

Deutschlands CO2-Steuer

Warum unternimmt Deutschland in der Klimapolitik nationale Alleingänge wie die CO2-Steuer? – Das ist völlig unnötig. Im Zuge einer Harmonisierung europäischer Regelungen könnte die Bundesregierung ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen beschließen und sofort 2% der jährlichen CO2-Emissionen des gesamten deutschen Straßenverkehrs einsparen.
Der Klimawandel ist eine internationale Krise und eine gute Gelegenheit für eine erfolgreiche internationale Zusammenarbeit. In den deutschen Medien wird das Thema zerredet. Emotional, panisch und ideologisch wird eine Menge an Halbwahrheiten kommuniziert und gleichzeitig verweigern naive, manipulierte Klimakids die Bildung. – Fühlt sich die Bevölkerung wenigstens korrekt informiert? – Nein – alleingelassen!
Sie glauben, dass ich zuviel Geld habe? Falsch. – Sie glauben, dass ich den ganzen Tag darüber nachdenke, wie es anderen Menschen geht? Falsch. – Sie glauben, dass ich moralisch in der Pflicht bin, anderen Geld zu geben? Falsch. – Sie glauben, dass ich freiwillig anderen Geld geben werde? Auch falsch. – Wie kommen Sie auf all diesen Blödsinn? Waren Sie zu oft in der Kirche? – GLAUBEN Sie mal ruhig weiter! – Ich glaube grundsätzlich gar nichts. Mein Geld bekomme ich nicht geschenkt und ich brauche es für mich und meine Familie. Ich bin vor etwa 37 Jahren aus der Kirche ausgetreten und ich habe es nie bereut.
Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Ich werde meinen Teil zu den international abgestimmten Massnahmen der Menschheit leisten, aber ganz sicher auch keinen Cent mehr. Europa hat bereits einen europäischen Emissionshandel geschaffen, um den weiteren Ausstoß anthropogener Treibhausgase zu reduzieren. Eine nationale CO2-Steuer in Deutschland hat in der Gesamtbetrachtung des Klimawandels überhaupt KEINE Wirkung, aber sie spaltet die Bevölkerung. Nationale Alleingänge sind keine Lösung, sondern ein weiteres Problem!

Politisch motivierte Gewalt

Passiv-aggressiver, ziviler Ungehorsam

Die Gewaltforschung beschäftigt sich seit langem mit dem Versuch, den Begriff der Gewalt allgemeingültig zu definieren. Der Begriff Gewalt bezieht sich heute nicht mehr allein auf körperliche Verletzungen von Personen (physische Gewalt). Der Gewaltbegriff schließt heute auch die psychische Gewalt mit ein. Letztendlich beginnt fast jede Gewaltausübung mit psychischer Gewalt. Es ist – wie die physische Gewalt – eine Form der Machtdemonstration.
Beispiel: Sitzblockaden zielen darauf ab, eine erhöhte mediale Aufmerksamkeit auf individuell empfundene Misstände zu lenken. Die Einschränkung der Bewegungsfreiheit anderer Menschen wird billigend in Kauf genommen – als Mittel zum Zweck. – Auch die Sitzblockaden von Extinction Rebellion stellen eine Form psychischer Gewalt dar. Dazu befragte Demonstranten streiten das oft ab, da den Mitläufern dieser Zusammenhang gar nicht klar ist. – Sorry, aber diese Art von Party-Veranstaltungen – unter welchem Label auch immer – ist Gewalt gegen Mitmenschen!
Psychische Auswirkungen von Sitzblockaden werden nicht als tatbestandsmäßige Gewalt geahndet. Dieses hat zur Folge, dass Blockierer glauben, ihr Handeln sei problemlos und in Ordnung, aber bei den Blockierten stellt sich das Gefühl ein, der Staat könne sie nicht vor gewalttätig handelnden Personen schützen. – Wem werden diese Menschen bei kommenden Wahlen ihre Stimme geben? Vielleicht einem Populisten, der Sicherheit und Ordnung verspricht? Kann man es ihnen verdenken?
Je heftiger Reaktionen der Bevölkerung auf Provokationen von Extremisten ausfallen, desto eher besteht die Gefahr, dass die zumeist als friedlich inszenierten Demonstrationen übergehen in verbale Attacken und anschließende körperliche Auseinandersetzungen. Der Übergang ist fließend, einkalkuliert und gewünscht. Wenn es zu physischer Gewalt und verletzten Personen kommt, dann ist die Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit umso größer. Die Demonstranten bekommen weiteren Zulauf. Es gibt keine schlechte Werbung, sagt die Erfahrung. Medial inszenierter, ziviler Ungehorsam im öffentlichen Raum ist oft ausschließlich provokative, psychische Gewalt.

Klima-Psychologie

sorgt für mehr Treibhausgase

Die Zeit/Meinungsfreiheit Die Bundesrepublik Deutschland bekam nach den Erfahrungen mit der Weimarer Republik und dem Nationalsozialismus mit dem Grundgesetz eine der fortschrittlichsten demokratischen Verfassungen der Welt. Wenn Sie heute Gesetze ändern möchten, dann haben Sie eine Vielzahl von Möglichkeiten, Änderungen einzufordern. Das ist nicht selbstverständlich!

Der Klimawandel wird leider zumeist auf einer abstrakten, akademisch-ideologischen Ebene diskutiert. Sinnvolle Lösungsvorschläge sucht man in den emotional geführten Klimawandel-Diskussionen vergebens. Es wird nicht gefragt, welche Wirkungen und Nebenwirkungen die lauthals auf der Straße propagierten »Lösungen« haben. Inzwischen suchen die »Aktivisten« gar nicht mehr nach Lösungen. Zitat z.B.: »XR hat die strategische Entscheidung getroffen, keine konkreten Vorschläge zu unterbreiten«. Da muss ich einfach nur lachen. Das ist Populismus in Reinkultur!
Wenn Sie tatsächlich Angst haben, morgen zu sterben – was würden Sie heute tun? – Ich nehme an, Sie kratzen all ihr Geld zusammen und feiern heute noch mal eine Abschiedparty – die größte, die Ihnen möglich ist! Wird dabei ein schlechtes Gewissen aufkommen? Ganz sicher nicht.
Weitere Beispiele ... öffnen

  • Wenn Sie voraussichtlich demnächst nicht mehr Auto fahren dürfen – was würden Sie heute tun? Sie kaufen sich das fetteste und schnellste Auto und treten noch mal kräftig auf's Pedal. So schnell sind Sie noch nie gefahren! Außerdem wird es sicher Bestandsschutz geben und Sie sind dann der Profiteur ihrer heutigen, schnellen »Investition«.
  • Wenn Sie voraussichtlich morgen kein Fleisch mehr essen dürfen – was würden Sie heute tun? Sie essen das größte und leckerste Stück Fleisch, welches Sie sich leisten können. Und selbstverständlich nicht nur eines – soviel und so lange wie irgend möglich, bis Ihnen schlecht wird. Täglich.
  • Wenn Sie voraussichtlich demnächst nicht mehr fliegen dürfen – was würden Sie heute tun? Sie gönnen sich ihre vielleicht letzte Flugreise oder gleich mehrere, wenn Sie es sich leisten können!
  • Wenn die letzten Tauchreviere der Welt demnächst für Sie gesperrt werden – was würden Sie tun? Schnell noch mal ausgiebig tauchen, und natürlich nehmen Sie noch ein kleines Souvenir für die Lieben zu Hause mit.
  • Wenn das Arktiseis demnächst weggeschmolzen sein wird – wohin reisen Sie im nächsten Urlaub? Carola Rackete sagt in einem Interview, sie würde ganz gerne nach Patagonien reisen, um dort zu wandern. Hat sie das wirklich gesagt? Dort gibt es einige heute noch zu bewundernde Gletscher!

Harald Lesch und ein Sofa

Antikapitalisten sind schlimmer als der Klimawandel!

Die aktuelle Erderwärmung gibt Anlass zur Besorgnis. Unser hyperaktiver Fernseh-Professor Harald Lesch hat viel damit zu tun, interessierten Menschen Fakten aus der Wissenschaft zu präsentieren. Er erklärt zumeist die selben wissenschaftlichen Erkenntnisse, die Hoimar von Ditfurth in seiner Sendung Querschnitt im ZDF bereits 1978 in hervorragender Weise präsentierte.
Prof. Lesch erklärt gut, aber seine Nebensätze gefallen mir heute überhaupt nicht mehr. Er verzweifelt an der Menschheit, denn die zu beantwortenden Fragen sind immer die gleichen und seine Antworten werden deshalb von Jahr zu Jahr aggressiver. – Er vergisst dabei, dass sich die meisten Menschen erst seit kurzer Zeit mit dem Klimawandel beschäftigen. – Warum haben wir uns nicht früher für den Klimawandel interessiert?
Für die meisten Menschen gibt es aus ihrer individuellen Sicht einfach Wichtigeres als den Klimawandel – z.B. existenzielle Probleme in der Gegenwart in ihren eigenen Familien. – Herr Professor Lesch dagegen, hat den ganzen Tag Zeit, sich mit unserer Zukunft zu beschäftigen! Er hat sogar ein Buch geschrieben, in dem er dann allerdings anfängt, Phrasen zu dreschen: »Philosophie des Geldes und der Gier«, »neoliberaler Kapitalismus«. Was hat das mit Wissenschaft zu tun? Es ist Politik und da dürfen wir alle mitreden. Fängt er jetzt an, die vielen, scheinbar begriffsstutzigen Menschen dafür zu hassen, dass sie leben möchten – Essen, Wohnen und sich bewegen?
Warum regt sich Prof. Lesch z.B. darüber auf, dass aufgeklärte Menschen – alle anderen interessiert das Thema gar nicht – nach Lösungen fragen? – Liegt es daran, dass er keine Lösungen hat? – Ins Schwarze getroffen? Verstanden! – Und FFF haben auch keine Lösungen – Auch verstanden! Wer hat denn eine Lösung? Niemand. Also bitte noch einmal aufs Sofa setzen, gemütlich einen Tee trinken und noch einmal nachdenken, bitte!
Die Demonstranten haben nichts zu gewinnen, ...öffnen ... weil es nichts zu gewinnen gibt. Politiker werden angebrüllt: »Sie haben für eine Lösung des Problems zu sorgen. Sie haben geschlafen. Sie haben nichts unternommen!«
Die Wahrheit ist eher unangenehm und scheinbar tabu:
  1. Deutschland und Europa sind immer noch die treibende Kraft in der internationalen Klimapolitik und insbesondere Frau Merkel.
  2. Klimapolitik basiert auf Freiwilligkeit. Es geht bei Verhandlungen um Geldforderungen, Schuldzuweisungen und ein paar Absichtserklärungen. Solidarität darf man nicht erwarten.
  3. Solange asiatische Länder und insbesondere China und Indien nicht beginnen, den Ausstoß von Treibhausgasen deutlich zu verringern, wird das CO2 in der Erdatmosphäre weiter zunehmen. Diese Länder bauen weiter hunderte von neuen Kohlekraftwerken!
  4. Der Paris-Vertrag ist für China und Indien nichts anderes als eine langfristig unverbindliche Absichtserklärung.
  5. Der Kapitalismus war immer die treibende Kraft für jeglichen Fortschritt. Wer glaubt, dass es ohne diese Kraft schnelle, funktionierende, gute Lösungen gibt, der irrt!
Eine globale Klimapolitik setzt auch voraus, dass jede Form von Kleinstaaterei und Separatismus bekämpft werden müssen. Es ist nahezu unmöglich, dass dies auf friedliche Weise geschieht. Politische Zusammenhänge und Wahrheiten werden von den Aktivisten geleugnet!

Energie

Elektrifizierung bedeutet Zivilisation!

Die Bevölkerungen von abgelegenen, abgehängten Gegenden dieser Welt wünschen sich sauberes Wasser, medizinische Versorgung und Straßen. Auf die Frage, welches die wichtigste Maßnahme zur Verbesserung ihres Leben wäre, bekommen Sie die Antwort: »Die Versorgung mit Strom!« Damit wären dann zumindest schon einmal Licht und die Aufbewahrung von Arznei- und Lebensmitteln im Kühlschrank möglich. Weltweit leben immer noch 840 Millionen Menschen ohne Strom melden IEA, IRENA, United Nations Statistics Division, World Bank Group und die World Health Organization auf ihrer gemeinsamen Website https://www.esmap.org/!
Hunderttausende Kinder müssen jedes Jahr sterben, weil sie unfreiwillig den Rauch offener Feuerstellen einatmen. Wie werden solche Feuerstellen in Zukunft ersetzt? Mit Hilfe von regenerativen Energien? Das ist tendenziell eher unwahrscheinlich, da die zu erzeugende Energiemenge relativ hoch sein müsste. Gas oder Strom aus herkömmlicher Produktion sind für diese Substitution nach wie vor die zu präferierende Lösung.
Völlig egal, welche Maßnahmen Politiker ergreifen, um den Ausstoß von CO2 zu begrenzen, die Ärmsten trifft es am härtesten. Verantwortliche Politiker in Indien und China wissen das und bauen daher fleißig weiter Kohlekraftwerke, um die benötigte Elektrifiziererung ihrer Länder voranzutreiben. Damit lässt sich der günstigste Strom erzeugen. Die Bevölkerung dieser Länder erwartet genau das von ihren Regierungen: Wohlstand und vor allem erst einmal bezahlbaren Strom für alle!
Der Paris-Vertrag verlangt von China, nach 2030 den Treibhausgasausstoß nicht mehr weiter zu steigern. Lächerlich! Was würden Sie als Politiker tun? So viele Kohlekraftwerke bauen wie möglich und den Ausstoß so weit zu erhöhen wie möglich? Na klar! Das ist die traurige Wahrheit hinter den drastisch steigenden Treibhausgasemissionen in der Welt. Der Paris-Vertrag bewirkt exakt das Gegenteil des angestrebten Ziels. Entwicklungs- und Schwellenländer geben noch einmal richtig Gas und treiben die Emissionen in ungeahnte Höhen. Das anschließende Absenken wird dann später hoffentlich kein Problem darstellen. Aber selbst davon gehe ich nicht aus. Der Anstieg von Treibhausgasemissionen in Indien und China bis mindestens 2030 kann nicht kompensiert werden durch Einsparungen im Rest der Welt!

Deutschlands Energiemix

Woher kommt unser Strom?

Am 16. Dezember 2013 hielt Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Werner Sinn (Präsident des IFO-Instituts) einen Vortrag, in dem die Probleme der laufenden deutschen Energiewende offen benannt wurden. Der Titel seines Vortrags lautet dementsprechend wenig erfreulich »Energiewende ins Nichts«.
Es gab Ende 2013 eine Menge zu überlegen und vor allem zu berechnen. Daran hat sich auch heute wenig geändert, wie im Vortrag bereits wissenschaftlich korrekt orakelt wurde. Die Energieversorgung wird in Deutschland zunehmend kritischer, d.h. ein »Blackout« ist möglich. Wenn umgehend Teile der die Grundlast liefernden Infrastruktur ausgetauscht werden müssen, dann drohen im schlimmsten Fall Kernschmelzen in unseren letzten Atomkraftwerken.
Die den Grünen nahestehende Heinrich Böll Stiftung stellt Ideen zur Lösung der Probleme im Dokument Energieatlas 2018 (Daten und Fakten über die Erneuerbaren in Europa) zur Verfügung. In diesem Dokument werden u.a. mehr Ehrgeiz, mehr Flexibilität, grosse Schritte, neue Technologien, mehr Gebäudedämmung und das Ende der verkehrten Stadt gefordert. Gleichzeitig wird der Stopp von Stromimporten aus undemokratischen Ländern gefordert. Und da beißt sich die Katze in den Schwanz. Wird Deutschland zukünftig zu einem dauerhaften Atom- und Kohlestrom-Importeur?

Kohlekraftwerke

Schneller abschalten? Unsinn!

Wie können wir durch das schnellere Abschalten einiger Kohlekraftwerke in Deutschland dazu beitragen, dass nennenswert Treibhausgasemissionen eingespart werden? – Gar nicht, denn der Aufwand, in kurzer Zeit eine Vielzahl laufender Systeme gegen Gleichwertiges oder Besseres auszutauschen, ist deutlich komplizierter als in Berlin einen neuen Flughafen zu bauen. Nicht zu vernachlässigende zusätzliche Treibhausgasemissionen entstehen ebenfalls.
Deutschland wird in Zukunft keine neuen Kohlekraftwerke mehr bauen und bis 2038 das letzte abschalten. Die Grünen haben es als ihren Erfolg verbucht. Und jetzt? – Der Druck ist hoch, diese Ausfälle anderweitig zu ersetzen. Das Ziel ist ambitioniert. Für mich und viele andere spielt es keine Rolle, ob diese letzten Kohlekraftwerke fünf, zehn oder zwanzig Jahre laufen. Das Ende ist besiegelt.
Kohle zu verbrennen, ist leider NICHT von gestern. Weltweit ist diese Technologie immer noch mit Abstand die wirtschaftlichste Lösung zur Stromerzeugung. Den Kohle-Preisvorteil zu beseitigen, das ist zuallererst die Aufgabe von Forschung und Entwicklung, ansonsten werden Entwicklungsländer weiterhin neue Kraftwerke bauen, die dann bis mindestens 2060 in Betrieb sein werden. – Die aus Sonne, Wind und Wasser gewonnene Energiemenge reicht bei weitem nicht aus! Wir benötigen dringendst und schnell günstige Alternativen zum Kohlestrom mit gleicher Verlässlichkeit. – Deutschland arbeitet mit an der Entwicklung von Zukunftstechnologien und ist in einigen Bereichen sogar führend. Eine stärkere Förderung von Forschung und Entwicklung könnte somit ein sinnvoller Beitrag zum Klimaschutz sein.
Es werden unentwegt weitere Forderungen gestellt. Es wird weiter debattiert. – Ist das sinnvoll? – Nein, denn wir haben bereits einen gesellschaftlichen Konsens in ein Gesetz gegossen. Ein Aufweichen dieser Beschlüsse würde den Steuerzahler weitere zweistellige Milliardensummen an Entschädigungen und Förderungen kosten und letztendlich auf sehr wenig Akzeptanz stoßen.
Wie wollen Sie die Bevölkerung von Entwicklungsländern überzeugen, auf eigene Kohlekraftwerke zu verzichten? Diese Menschen haben kein Geld für die erneuerbaren Energien. Sie werden die billigsten Kraftwerke bauen – mit und ohne deutsche Hilfe. Und es gibt neben der Klimapolitik noch eine Menge anderer Aufgaben zu erledigen, liebe Politiker! Energie wird in Zukunft kostbarer denn je!

Wohlstand

Die Mutter aller Verschwendung?

Der Wohlstand unserer Zivilisation wurde erarbeitet und er ist das Ergebnis von Verteilungskämpfen, die letztendlich immer eines zum Ziel hatten: Gerechtigkeit, d.h. Wohlstand für alle, nicht nur für »die da oben«. Dummerweise ist ein CO2-Fußabdruck umso größer, je mehr Geld zur eigenen Verfügung steht! – Das Umweltbundesamt schreibt sinngemäß: »Wer mehr verdient, lebt umweltschädlicher. Insbesondere bei Mobilität und Wohnen gibt es blinde Flecken.«
Falls Sie im Internet nach »Wohlstand hart erkämpft« suchen, dann können Sie dort viele Geschichten lesen. – Der deutsche Staat stellt heute kostenlos Bildungsmöglichkeiten zur Verfügung, von denen meine Eltern und Großeltern nur träumen konnten. Ein deutscher Bauer ernährt heute mehr als hundert Menschen und niemand muss mehr hungern. Es gibt einen Mindestlohn, der den Anspruch an eine untere Grenze von Entlohnung definiert. Ist das selbstverständlich? – Nein, das ist alles genau so wenig selbstverständlich, wie alle Staatsausgaben für Soziales. Und alle diese Leistungen führen direkt zu dem Konsum, der heute mehr denn je – z.B. auf Demonstrationen von FFF – infrage gestellt wird. Der beklagte »Konsum« ist der ganz normale Grundbedarf der Bevölkerung!
Mein Großvater sprach in meiner Jugend immer von »denen da oben« und meinte damit nicht nur den Pastor, den Lehrer und den Bürgermeister seines Ortes, sondern insbesondere auch die Regierung. Er war kein Freund des Kabinetts Adenauer. Er wählte lieber die andere große Volkspartei und stritt sich hin und wieder mit meinem Vater über Politik. Chancen und Möglichkeiten der Menschen im Land wurden unterschiedlich wahrgenommen. Mein Vater ergriff seine Chance, machte seine Meisterprüfung und gründete einen kleinen Handwerksbetrieb. Er engagierte sich politisch in der Gemeindevertretung. Er war mutig und talentiert und nach vielen harten, arbeitsamen Jahren lohnte sich all die Mühe und wir kamen gut über die Runden.
Ist der Weg meines Vaters heute noch für einen jungen Handwerker gangbar? Mit welchen Vorschriften würde sich dieser heute konfrontiert sehen, wenn Gemeinden auf die Idee kämen, einen »Klimanotstand« auszurufen? Welche Maßnahmen würden sich heute bereits überforderte Angestellte des öffentlichen Dienstes ausdenken? – Wahrscheinlich wäre er der Willkür dieser Menschen ohnmächtig ausgeliefert, denn »Souverän ist, wer über den Klimanotstand entscheidet.« (frei nach Carl Schmitt) Niemand muss in Deutschland heute mehr ums Überleben kämpfen. Wer das ändern möchte, der soll es bitte laut sagen!

Konsumismus

WER konsumiert zuviel?

Die Menschen nicken verständig, gucken betroffen und geben den Anklägern recht, die behaupten, WIR alle würden zuviel konsumieren. – Das verstehe ich nicht. Ist das so? – Ist Ihre Wohnung zu groß? Heizen Sie die Bude bei offenem Fenster auf 25°C? Fahren Sie mit einem zu großen Auto ständig sinnlos um den Block? Essen Sie zuviel? – Wen meinen die Demonstranten? – Muss ICH das verstehen? Meinen die MICH?
Kennen Sie jemanden, der zuviel konsumiert? Ganz ehrlich: Ich fühle mich genau so wenig angesprochen wie Sie, wenn mal wieder jemand behauptet, WIR würden zuviel konsumieren. – Sind Sie überhaupt in der Lage, vorzusorgen und einen Spargroschen zurückzulegen – für später? – Was brauchen Sie, um sich wohlzufühlen? – Wissen Sie, was andere brauchen, um sich wohlzufühlen? – Haben Sie keine Eltern, Kinder, Freunde oder andere Menschen, denen Sie lieber Ihr sauer verdientes Geld geben, als es zu verschwenden?
Ich wurde zur Sparsamkeit erzogen, habe mein gesamtes Leben zu wenig konsumiert und auch zu keinem Zeitpunkt soviel Geld gehabt, wie ich hätte ausgeben können. Das werden 98% der Weltbevölkerung so sehen, denn denen geht es wirtschaftlich schlechter als mir. Oft sind noch nicht einmal die Grundbedürfnisse gedeckt.
Ideen hatte ich viele, was ich mit mehr Geld hätte anfangen können: Ich hätte mir mehr Kinder leisten können, ich hätte in einem großen Haus wohnen können und ich hätte auch öfter Urlaub machen können. All das habe ich nicht getan. Ich wohne in der Stadt in einer kleinen Altbauwohung ohne Fahrstuhl und konnte zwischenzeitlich noch nicht einmal den Kindergarten für meine Kinder bezahlen.
Demnächst werde ich mir wohl überlegen müssen, wie ich am besten meine Gastherme ersetze, die aktuell meine Wohnung heizt (fossile Energie). Ich habe keine Vorstellung und die Klimademonstranten wohl erst recht nicht. Meine Frau meint, wir sollten uns vorsichtshalber einen Ofen kaufen – es wird sich schon was zum Verbrennen finden ...
Eigentlich wollte ich den Klimawandel-Aktivisten keine besondere Aufmerksamkeit widmen, doch inzwischen opfere ich meine komplette freie Zeit der kritischen Auseinandersetzung mit unzulässigen Vereinfachungen, Pauschalisierungen und Forderungen. Ich fühle mich nicht angesprochen.

Technologie

Unfertig, ungeeignet, unwirtschaftlich

»Ich will doch kein Politiker werden«, höre ich von den Demonstranten. Und dann werden mir unzählige Stichworte an den Kopf geworfen. Angeblich ist alles bereits fertig und einsatzbereit. Es ist alles ganz einfach und Geld ist genügend vorhanden. Man müsse in Deutschland nur die schwarze Null kippen. Auch im wirtschaftlichen Aufschwung? Ernst gemeint? Wirklich? – Ansonsten könne man das Geld von »den Reichen« holen. Und es ist natürlich auch bereits klar, wer diese ganzen Wünsche realisieren wird – zur Not Frau Merkel persönlich!? Man muss sich halt nur etwas wünschen und schon werden die künsten Träume wahr. Alles klar? Nichts ist klar! Diese Menschen wissen gar nichts. Sie kennen die Zusammenhänge nicht. Sie haben keine Ahnung. Und übrigens: Fast jede menschliche Aktivität erzeugt Treibhausgase!
Agrarwirtschaft: Ökolandbau schließen

»Rund 11 Prozent der Treibhausgase kommen aus der Landwirtschaft sowie der Nutzung von Acker- und Grünflächen. Zählt man die Emissionen bei der Herstellung, Vermarktung und Zubereitung der hierzulande verzehrten oder weggeworfenen Lebensmittel hinzu, kommt die Ernährung auf ein Viertel des gesamten Ausstoßes«, schreibt die TAZ. Biobetriebe erreichen auf der gleichen Fläche im Schnitt nur etwa 60 Prozent der konventionellen Erträge. Ökolandbau hat wegen seines hohen Flächenbedarfs einen deutlich größeren CO2-Fußabdruck und verschlechtert damit die Klimabilanz.

Mobilität: Elektroautos schließen

Elektroautos bringen nicht die erforderliche Einsparung an Treibhausgasen. Das BMU schreibt sinngemäß: »Ein Elektrofahrzeug, das 2025 neu zugelassen wird, wird über seinen Lebensweg 32 Prozent weniger CO2-Emissionen als ein moderner Diesel verursachen. Verglichen mit einem Benzinauto sind es sogar 40 Prozent«. Diese erwarteten Maximalwerte sind weit entfernt von einer Nullemission. – Bei weiter steigenden Zulassungszahlen kann man keine Einsparungen erwarten, vor allem wenn unsere noch fast neuen Diesel nach Fahrverboten nach Polen verkauft werden und dort weiter fahren. Das ist einfach nur ein weiteres vom deustchen Steuerzahler finanziertes Konjunkturprogramm, von dem andere profitieren.

Energie: Brennstoffzelle öffnen

Zitat Wikipedia: »Mit Stand Juli 2019 waren allein in den USA über 7.000 Brennstoffzellenautos verkauft worden, während der Bestand an Brennstoffzellenfahrzeugen in Japan zu diesem Zeitpunkt bei über 3.200 Autos lag. In Deutschland waren im Juni 2019 nur 386 Brennstoffzellenautos zugelassen.« Für Kraftfahrzeuge ist die Technik oft gescheitert, aktuell nicht weit verbreitet und steckt immer noch in den Kinderschuhen. Die Werte bei den Einsparungen von Treibhausgasen liegen in der Größenordnung von Elektrofahrzeugen. Der stationäre Einsatz scheint vielversprechender zu sein. Laut Hersteller Viessmann werden in Japan Brennstoffzellen zu Heizzwecken eingesetzt. Die Brennstoffzelle zum Heizen könnte auch in Deutschland schnell interessant werden bei steigenden Wirkungsgraden in Erzeugung und Verbrennung.

Energie: Biogas öffnen

Der Anbau von Mais zur Biogasherstellung ist ein gutes Geschäft. Es wird Agrarfläche benötigt, die besser zum Anbau von Nahrungsmitteln genutzt werden sollte. Agrarflächen sind teuer geworden. Nahrungsmittelpreise beginnen daher zu steigen. Teure Grundnahrungsmittel kann sich kein Staat der Welt leisten, ohne dass es zu Unruhen kommt.

Wir benötigen viele talentierte junge Menschen in Ingenieursberufen!

Wind und Sonne

erzeugen keinen konstanten Stromfluss

»Sagt die Wahrheit«, fordern Extinction Rebellion. – Ob XR sich vorstellen können, dass sie die Wahrheit bereits kennen? Es liegen umfassende und transparente Informationen vor. Wer hat sich nicht informiert? Wer sagt hier nicht die Wahrheit? Im Internet sind viele der benötigten Statistiken zur Energieerzeugung verfügbar (siehe z.B. Umweltbundesamt).
Es zeugt von »radikaler« Unkenntnis, davon zu sprechen, in Deutschland wäre seit Jahrzehnten nichts geschehen. In Deutschland sind bereits enorme Kapazitäten zur Erzeugung von Strom aus Windkraft und Photovoltaik installiert. Photovoltaik und Windkraft sind aber nicht nur die angedachte Lösung, sondern leider auch ein Problem. – Eine leider selten ausgesprochene Wahrheit: Wir werden in Deutschland niemals die erforderliche Menge von Wind- und Sonnenstrom produzieren können, um damit auch Auto fahren und Heizen zu können. Wind- und Sonnenenergie allein können keine ausfallfreie Stromversorgung garantieren, die nicht nur die Industrie benötigt, sondern wir alle (flackerfreies Licht, Kühlschrank usw.). Das hat Hans-Werner Sinn bereits im Dezember 2013 in einem ausführlichen Vortrag zur deutschen Energieerzeugung detailliert dargelegt.
Dunkelflaute und sogar Blackout drohen, wenn nachts der Wind wegbleibt. Wir haben einen großen Bedarf an verschiedensten Speichern, die den Strom dann zur Verfügung stellen, wenn er gebraucht wird. Es gibt z.B. Pumpspeicherkraftwerke und Batteriespeicherkraftwerke. Diese Kraftwerke haben einen relativ hohen Wirkungsgrad, andere einen deutlich geringeren. Je kleiner der Wirkungsgrad, desto mehr Strom geht bei Wandlungsprozessen verloren. Deutschland hat viel zu wenige Speicherkraftwerke. Die Technik ist teuer und der Wirkungsgrad unbefriedigend.
Die Deutschen sind moralinsaure Idealisten und vor allem anspruchsvoll. Die meisten wollen die Energiewende und die Klimaneutralität am liebsten sofort und kostenlos. Und sie glauben tatsächlich, man kann die weiteren Entwicklungen durch Demonstrationen beschleunigen. – Weniger Artenschutz? Nein. – Weniger Bürgerrechte (1000 Meter-Regel für Windräder)? Nein. – Wiederaufleben der Atomkraft? Nein. – Es ist hochproblematisch, wenn sich ein notwendiger gesellschaftlicher Wandel innerhalb kürzester Zeit vollziehen soll. So etwas funktioniert nicht – nirgendwo. Wind und Sonne sind auch in Deutschland nur ein Baustein einer Lösung.

Dänemark First?

Das Land hat große Pläne

Zwischen 1993 und 2007 vervierfachten sich in Dänemark die Immobilienpreise. Ein Cappuccino unter fünf Euro ist in Kopenhagen kaum mehr zu bekommen. Das Land mit der höchsten Privatverschuldung der Welt legte auf der COP25 in Madrid anspruchsvolle Pläne vor und wird beim Thema Klimaschutz als Vorreiter in der EU gefeiert.
Die frühe Einbindung der Wärmeversorgung von Wohngebäuden in die Energiewende (z.B. Fernwärme) macht sich heute bereits positiv bemerkbar. Die Verwendung von Biomasse anstelle von Kohle in den KWK-Kraftwerken (Kraft-Wärme-Kopplung), wie z.B. Holz aus Kanada läßt allerdings noch ein paar Nachhaltigkeitszweifel aufkommen. Reicht etwa das Holz aus den eigenen Wäldern nicht?
Auf Land werden in Dänemark, wie auch in meiner alten Heimat - Windkraft-Stromexporteur Schleswig-Holstein - kaum noch Windräder gebaut. Die Energiewende in SH war sehr erfolgreich. Die ersten Windräder werden bereits wieder abgebaut, als Sondermüll verbrannt und kaum neue errichtet. Im Jahr 2018 z.B. konnten nur zwanzig neue Anlagen errichtet werden. Zu geringe Abstände der Windräder von Wohnhäusern, Belastungen durch Schall und Infraschall - und nicht zuletzt die Verschandelung der Landschaft - sind weiterhin zu klärende Streitpunkte. Viele Erkenntnisse liegen vor, die erst einmal in neue Planungen einfließen müssen, bevor diese dann umgesetzt werden können. - Wohin z.B. mit den alten Windrädern?

Tesla in Brandenburg

Wird das was? Wollen wir das?

»Elon Musk baut eine Gigafactory in Grünheide« u.ä. lauten die Schlagzeilen. Im ersten Halbjahr 2021 soll in Teslas neuem Werk das erste Auto vom Band rollen. – Hört jetzt das Gemecker der Klima-Aktivisten auf, oder legt der Protest erst richtig los? – Freut sich die Bevölkerung über die zusätzlichen Arbeitsplätze oder will sie einfach nur ihre Ruhe in der eigenen Datsche genießen? – Ein Tesla-Entwicklungszentrum könnte zusätzlich in Tegel, Tempelhof, Marzahn oder in Buch entstehen. Die Berliner Universitäten würden profitieren.
Ob sich die Anlieger und die Naturschützer über die neuen Arbeitsplätze freuen? Wieviele Hektar werden gerodet? – Wer wird dort überhaupt arbeiten? Ob die Immobilienpreise in der Region weiter steigen? Verderben Gutverdiener die Preise? – Ob die Tesla-Aktivitäten der Treibhausgasbilanz gut tun? Es sollen dort vor allem Batterien hergestellt werden! Wie sieht es aus mit der Umweltbilanz? – Ob sich die deutschen Autobauer über diese Konkurrenz freuen? Wird Tesla überleben in der Konkurrenz mit möglicherweise profitableren Autobauern?
Wird Tesla sich selbst mit Energie versorgen? Nein. Die Stromspitzen der brandenburgischen Windenergie können von Tesla zum günstigen Laden von Batterien genutzt werden, denn Deutschland hat nicht genügend Speicherkraftwerke. In Zeiten, in denen der brandenburgische Windstrom nicht anderweitig genutzt werden kann, lädt also Tesla die Batterien mit kostenlosem Windstrom? Das ist ein klarer Standortvorteil! – 680 Megawatt Strom werden benötigt. – Das ist der Energiebedarf einer Großstadt und etwa ein Zehntel der brandenburgischen Windkraft-Gesamtleistung.
Schaffen Berlin und Brandenburg die nötigen Voraussetzungen, dass sich die Firma Tesla in Deutschland wohlfühlt? – Wie ist Tesla an die Infrastruktur angebunden? Welche Ausbaumaßnahmen werden notwendig, welche müssen sofort ergriffen werden? Welche Auflagen muss Tesla bzgl. der Batterieherstellung erfüllen? Besteht Hoffnung auf ein umweltfreundliches 100% Recycling? – Es sieht nicht danach aus. Welche Lobbies haben welche Interessen? Wie werden diese berücksichtigt? Welche Kompromisse werden gemacht?
Wie schützen wir die Firma Tesla vor täglichen Belagerungen von Demonstranten? Wie setzt sich unsere gewählte Regierung gegen die außerparlamentarische Opposition durch? Das sind Streitfragen, bei denen der eine oder andere ein blaues Auge bekommen wird. Die Firma Tesla kann durchaus noch einen Rückzieher machen!

Atomkraft

soll auf einmal eine Lösung sein?

Die ersten Demonstranten haben kapiert, dass man mit regenerativen Energien keinen kostengünstigen Strom in der Menge herstellen kann, wie wir ihn brauchen und sofort erschallt ein unerwartet lauter Ruf »Atomkraft ist die Lösung!« – Reflexmäßig lautet meine Antwort: »Atomkraft? Nein, danke!« – Gegen Atomkraft habe ich mich mein Leben lang ausgesprochen. Diese Industrie gehörte schon immer zu den verantwortungslosesten, die zusammen mit einer naiven Energiepolitik die Sicherheit der Bevölkerung aufs Spiel setzten und die Kosten für Entsorgung und Endlagerung nach Möglichkeit gerne dem Steuerzahler als notwendige Gemeinkosten aufgebürdet haben. – Wie positionieren sich »Fridays for future« dazu?
Atomkraft? Nein, danke! Die Atomkraft ist eine unbeherrschbare Technologie, die man sich vielleicht in abgelegenen Gebieten mit geologisch stabilen Untergründen vorstellen kann, aber Deutschland ist dicht besiedelt und es gibt keinen Ort, an dem es nicht sofort Widerstand gäbe gegen die Errichtung eines Atomkraftwerks. Wir haben auch kein Endlager in Deutschland errichten können.
»Harvard Professor Steven Pinker hält die Angst vieler Menschen vor Kernenergie für irrational. Kohlestrom sei viel gefährlicher.«, schreibt der Spiegel. »Was nützt, muss richtig sein«, ist Steven Pinkers Devise. – Dem stimme ich nicht zu. Pinker ist Kognitionswissenschaftler und Psychologe. Er hat nicht die geringste Vorstellung davon, was sein Vorschlag »Minireaktoren« in der Praxis bedeutet. Wie gehen wir mit den Abfällen um? Landen die wie unser heutiger Müll irgendwo auf der Welt in dubiosen Drittweltstaaten? Ich glaube, da müssen wir erst einmal mit ungefährlicheren Gütern üben, z.B. beim Recycling von Elektrofahrzeugen. Kriegen wir das hin?
USA, Russland, Großbritannien, Frankreich und die Volksrepublik China, ferner Indien, Pakistan, Israel und Nordkorea gelten heute als Atommächte. – Jedes Land, welches mit Atomkraft friedlich elektrische Energie erzeugt, wird auch irgendwann auf die Idee kommen, die Abfälle zur Herstellung von Atombomben zu nutzen. Bereits heute ist die Gefahr eines Atomkrieges noch vor dem Klimawandel die größte Gefahr für die Menschheit. – Wenn es zu einem Atomkrieg kommt, dann sind Treibhausgase von einem auf den anderen Tag ganz sicherlich überhaupt kein Problem mehr. Wird die Atomkraft in Deutschland wiederbelebt?

Klima-Lobbyisten

Mobilisierung in eigener Sache?

Die »Klimatisten« haben erkannt: Ohne einen Finger krumm zu machen, können mit einer globalen CO2-Steuer gigantische Summen umverteilt werden. Diese liegen schnell im vierstelligen Milliardenbereich. Herr Edenhofer (PIK) schreibt in seinem Buch »Klimapolitik«: »Ein Emissionspreis von 20$ pro Tonne CO2e würde global 1000 Milliarden Dollar an Steuereinnahmen bringen«. – Wem stünde dieses Geld zu? – Den Ländern, welche die Steuer erheben oder der internationalen Gemeinschaft? Wahrscheinlich letzteres, denn immerhin handelt es sich bei der Erdatmosphäre um eine globale Ressource. Herr Edenhofer erwägt die Finanzierung der Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen via CO2-Steuer.
Im Sinne einer globalen »Klimagerechtigkeit« wären wir also wahrscheinlich der Willkür einer global agierenden Behörde ausgeliefert! – Ich kann verstehen, warum die Berichte des IPCC immer dramatischer ausfallen: Es geht einfach um unglaublich viel Geld, für dass der IPCC die Messwerte nur möglichst medienwirksam aufbereiten muss.
Wieviel Prozent der eingenommenen Summe dürfen für die Verwaltung ausgegeben werden? Wer darf in dieser »Weltbehörde« arbeiten? Unkontrolliert? Welche Qualifikation wird benötigt? Nach welchem Tarif werden die Mitarbeiter bezahlt? Wie können wir sicherstellen, dass Gelder nicht veruntreut werden? In welcher Währung wären die Steuern zu erheben? Wieviel Prozent der Summe dürfen für die Klimaforschung ausgegeben werden? Wie wird die Unabhängigkeit der Forschung gesichert? Können Staaten ihre eigenen Ausgaben für Klimaforschung streichen? Wie werden säumige Zahler zur Rechenschaft gezogen? Was wird mit Ländern passieren, die aus internationalen Abkommen aussteigen? Was passiert mit Ländern, die zahlungsunfähig werden, wie aktuell Argentinien und Venezuela? Solch ein System wird niemals funktionieren.
Es ist überhaupt keine Frage, dass es eine Menge Begehrlichkeiten gibt. Bereits heute werden Ansprüche angemeldet und Gerichtsprozesse geführt, um diese zu untermauern. Wer soll den Nachweis führen, welche Schäden tatsächlich durch den Klimawandel verursacht wurden oder z.B. durch unterirdische Atomwaffentests oder tektonische Verschiebungen von Erdplatten ausgelöst wurden? Vor welchem Gericht sollen diese Ansprüche verhandelt werden? Die erste Klage eines Lobbyisten in eigener Sache ist gescheitert. Es gibt inzwischen tausende Klima-Lobbyisten, und genauso viele Versuche, Ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen!

Treibhausgase

Was können wir dagegen tun?

Die Bekämpfung von Hungersnöten Mitte des 20. Jahrhunderts in den Entwicklungsländern – die sogenannte grüne Revolution – sorgte für eine verbesserte Versorgung der Bevölkerung. Die verbesserte Versorgung der Bevölkerung sorgte wiederum für eine zunehmende Population. Und die zunehmende Population wird in Zukunft ein Vielfaches an Treibhausgasen erzeugen.
Effizienzsteigerungen in Produktionsprozessen reichen zur Treibhausgasvermeidung nicht aus. Erstens werden Effizienzsteigerungen bereits überall vorgenommen, wo es möglich ist – vor allem um Kosten einzusparen – und zweitens wissen wir nicht, in welchen Mengen zukünftig produziert wird. Vieles deutet aktuell darauf hin, dass es wahrscheinlich mehr sein wird als heute. Daher empfiehlt z.B. der Nachhaltigkeitspionier Michael Braungart lieber die »Intelligente Verschwendung«.
Die Beseitigung extremer Armut geht immer einher mit Wirtschaftswachstum. Da Effizienzsteigerungen auch immer einen Preisverfall zur Folge haben, würden wir in Summe sehr wahrscheinlich keine Einsparungen an Treibhausgasen erreichen, denn auch weniger wohlhabende Menschen könnten sich dann solche Produkte leisten. Es würden entsprechend mehr davon hergestellt und verkauft.
Die Menschheit benötigt Erfindungen, die etwas taugen, wie z.B. eine Zementherstellung ohne die Nebenwirkung der Erzeugung von Treibhausgasen. Anzustreben sind in allen Produktionsprozessen negative Emissionen. Die Menschheit braucht mehr Genies! Freitags in die Schule gehen könnte helfen!

Elektromagnetismus

und die Erwärmung von Materie

»Was haben Licht, Infrarotstrahlung, WLAN und Mobilfunk mit unserem Klima zu tun?« – Das wissen die Dramaturgen und die Alarmisten von Katastrophenszenarien meistens nicht. Ihre Science Fiction Romane kommen als Zukunftsprognosen daher, dabei haben sie wahrscheinlich noch nicht einmal verstanden, wie überhaupt der Treibhauseffekt funktioniert. – Sie fliegen dafür umso lieber zu all ihren vielen Veranstaltungen, um dort für weiteren Lärm, mehr Panik und die Mobilisierung von pubertierenden Schreihälsen zu sorgen, die sich dann als Aktivisten, Jungrevolutionäre und bessere Menschen verkaufen.
Der Treibhauseffekt basiert auf der Erkenntnis, dass sich Wärmestrahlung über sehr weite Strecken sogar im Vakuum ausbreiten kann. Ansonsten würde die von der Sonne abgestrahlte Wärme gar nicht erst auf der Erde ankommen. Meine dieses Kapitel einleitende Frage ist also nicht nur deshalb berechtigt, weil die Nutzung des Internets und die Bereitstellung von Licht viel elektrische Energie erfordern. – Nein, Elektromagnetismus ist der Schlüssel zum Verständnis des Treibhauseffekts. Es gibt verschiedenste Wechselwirkungen abhängig von der Frequenz der elektromagnetischen Strahlung und der Menge, des Ortes und der chemischen Zusammensetzung eines potentiell Wärmestrahlung absorbierenden und emittierenden Stoffs.
Wir müssen nicht auf dem Ofen sitzen, um Wärme empfinden zu können. Auch die auf der Erde vom Menschen erzeugte Wärme wird in Strahlung umgewandelt, die sich um uns herum ausbreitet, bis sie auf den nächsten Wärmespeicher trifft, z.B. unsere Körper. Ein weiteres Hindernis für die Ausbreitung der Wärmestrahlung können z.B. auch Wolken sein. Der Beitrag von Wasserdampf zum Treibhauseffekt beträgt etwa 62%.

Idealismus

Wünsche jenseits aller Möglichkeiten?

Als junger Mensch hatte ich viele Wünsche. Einige konnte ich realisieren. Ich habe dafür mein ganzes, langes, bisheriges Leben gebraucht. Es war anstrengend, es war teuer, ich habe dabei Fehler gemacht und es war manchmal entmutigend. Ich hatte auch oft Angst, es gar nicht zu schaffen. Viele Widerstände wurden nach und nach aus dem Weg geräumt. Es brauchte viel Zeit und Geduld und einen nahezu unendlichen persönlichen Einsatz.
Prof. Dr. Volker Quaschning lehrt an der HTW Berlin und er ist ein unverbesserlicher Optimist. Er zeigt Möglichkeiten auf, wie aktuelle Technologien sinnvoll eingesetzt werden können und wünscht sich z.B. mehr Elektroautos. Er ist aktiv bei den »Scientists for Future«. – Das sechsfache Energiewendetempo, das er im Juni 2019 in einem Vortrag in der HTW fordert, werden wir mit dem Elektroauto ganz sicher nicht hinbekommen. Auch weitere seiner Technologieträume werden in der Praxis keine großen Wunder vollbringen. – Es ist schön, wenn Menschen Wünsche haben, aber es ist fatal, wenn falsche Hoffnungen geweckt werden.
Die nötigen Produktionsprozesse, um auf alternative Gebäude, alternative Antriebe und alternative industrielle Herstellungs- und Recyclingprozesse umzusteigen, erzeugen selbst Treibhausgase und erfordern Ressourcen – und natürlich auch Installationsarbeiten, regelmäßige Wartung und viele Fahrten. Das alles ist NICHT vernachlässigbar. – Wir haben nicht genügend entsprechend ausgebildete Facharbeiter, um all die kühnen Klimapläne zu realisieren – weder in der Menge noch in der Qualität. Die nötigen Arbeiten können nicht in der erforderlichen Geschwindigkeit erledigt werden. – Das ist keine Systemfrage. Das ist technisch schlicht unmöglich.
Das Scheitern von Projekten ist an der Tagesordnung, denn ambitionierte Planungen haben nicht immer etwas mit dem realem Bedarf der Bevölkerung zu tun. Die Engpässe beim technischen Personal werden die Kosten in die Höhe treiben. Die wenigsten Projekte werden somit im Zeit- und Kostenplan bleiben. – Z.B. sind leer fahrende Busse und Bahnen in den Speckgürteln von Städten eine völlig sinnlose Energieverschwendung und damit kontraproduktiv. Einen ressourcenschonenden Nahverkehr werden wir nur mit einer neuen, intelligenten, digitalen, bedarfsgerechten Steuerungstechnik realisieren können – und ganz sicher nicht mit klassischen festen Fahrplänen. Auch Idealismus ist nur bedingt zielführend.

Moralismus

Die Political Correctness und die Gutmenschen

Es ist sehr bezeichnend, dass einige der Länder, die in Zukunft am stärksten unter dem Anstieg der weltweiten Temperaturen leiden werden, selbst zu den größten Treibhausgasverursachern zählen, wie z.B. Indien mit deutlich steigender Tendenz, Brasilien, Indonesien, Saudi-Arabien und Australien. – In den gemäßigten Regionen ist tendenziell nur Europa wirklich im Klimaschutz tätig.
Gutmenschen führen keine Kriege, aber sie verhindern sie auch nicht. Nein, schlimmer noch. Sie drücken sich vor jeder Verantwortung. Sie ignorieren Nachrichten, die sie nicht lesen wollen. Sie verbieten Gedanken und Worte, die ihnen nicht gefallen. Sie glauben lieber, alle Menschen wären gut, für die Einhaltung von Gesetzen bräuchte man keine Ordnungsmacht, das Geld wächst auf den Bäumen und das Etikettieren von Andersdenkenden würde sie ihrem Ziel näher bringen. – Das ist alles Unsinn. Menschen haben unterschiedliche Interessen und gute Politik besteht im Verhandeln eines Interessenausgleichs, eines machbaren Kompromisses.
Wer nimmt sich das Recht, mir Vorschriften machen zu wollen, wo es gar kein Gesetz gibt? Wer maßt sich an, mir Rechnungen zu stellen für Waren, die ich nicht bestellt habe? Wer möchte Gesetze beugen und vielleicht deren Durchsetzung verhindern, obwohl die Bevölkerung genau das erwartet? Wer erklärt nichtauthorisiert einen Klimanotstand? – Solche Leute wünsche ich mir nicht als meine Interessenvertreter.
Es ist schwierig, in Deutschland noch eigene Gedanken zu äußern. – Ich spreche meine Wahrheit jetzt laut aus. Ich akzeptiere kein Meinungsdiktat mehr. Ich lasse mich nicht vereinnahmen – von niemandem. Und viele andere denken genauso – in Deutschland, einer freiheitlichen Demokratie, die sich u.a. auf das Denken Karl Poppers stützt. Panische Moralisten werden ganz sicher von niemandem gewählt. Gut so!

Journalismus

In Deutschland eine neue Ideologie?

Bereits vor einigen Jahren gab es im Cicero Magazin einen Artikel mit dem Titel »Gegen den Alarmismus!« Es hat nichts genützt. „Worst-Case-Szenarien“ bestimmen heute mehr denn je die Tagesordnung und es wird vorzugsweise alarmiert. – In den »sozialen Medien« kommt ein Thema auf und kurz darauf beschäftigt sich die gesamte Presselandschaft und das ganze Land damit. Fast der gesamte deutsche Journalismus ist Teil einer »Filterblase« und merkt es noch nicht einmal.
Viele Menschen beschäftigen sich nicht mit sauberen Analysen der Situation. Sie suchen auch keine Lösungen für sichtbare Probleme. Sie beschäftigen sich lieber mit selbsterwählten Feinden. – Wer z.B. immer nur gegen links oder rechts schreibt, der entzieht sich einer sachlichen Auseinandersetzung. – Wir brauchen weniger Emotionen und mehr Lösungsvorschläge!
Der Psychologe Christian Stöcker schreibt hin und wieder im Spiegel. Seine Beiträge polarisieren, aber nicht, weil sie sonderlich viel Richtiges enthalten. Er schlägt verbal um sich. Er ist nicht kompromissfähig. Er kann es nicht besser. – Der Wahrheitsgehalt seiner Beiträge ist gering, wie ehemals die Beiträge Karl-Eduard von Schnitzlers im DDR-Fernsehen. Es gibt von Herrn Stöcker so gut wie keinen Beitrag, über den ich mich nicht ärgere. Karl-Eduard war wenigstens noch unfreiwillig komisch. Herr Stöcker weiß natürlich, was »Political Framing« ist und er setzt es gezielt zur Manipulation ein. Solche Menschen stärken Extremisten und weisen alle Schuld von sich, wenn es dann tatsächlich gesellschaftlich kracht.
Armes Spiegel-Magazin! – Wie wäre es mit einer Fusion mit »Neues Deutschland« bei weiter schwindender Auflage? – Der einfältige politische Extremismus, den die interventionistische Linke im Spiegel verbreiteten darf, kümmert sich nicht um Mathematik, Ökonomie und andere Wahrheiten. – Ich werde jetzt auf den Kauf des Spiegels verzichten und lieber die Zeit, das Cicero Magazin und die NZZeine wirklich unabhängige Zeitung, die die Dinge auf den Punkt bringt – lesen. Die deutschen Massenmedien sollten sich jetzt wirklich KEINE weiteren Unseriösitäten mehr erlauben! Vielen Dank an »hartaberfair« für den Beitrag zum Klimawandel vom 2.12.2019

Dogmatismus

Ideologie als Mittel zum Zweck

Warum berufen sich unwissende Demonstranten permanent auf Wissenschaftler? – Sobald tatsächlich ein Wissenschaftler auftaucht und Sachzusammenhänge klären möchte – die möglicherweise missverständlich oder sogar falsch dargestellt wurden – so wird er als „alter weißer Mann“ beschimpft und die Diskussion ist zu Ende. Verstehen Sie das? Ich nicht.
Ich sehe in den laufenden Diskussionen ohne AWM kaum sachkundige Kritik an Inhalten, dafür aber die offensichtliche Diffamierung von Menschen und Wichtigtuerei. – Was soll das? Wozu soll das gut sein? Welcher junge Kerl kann besser erklären? – Sehr wenige natürlich – aufgrund geringeren Lebensalters und damit deutlich geringerer Erfahrungswerte.
Mitgründer und Leitartikler des Wirtschaftsmagazins „brand eins“ Wolf Lotter sagt im Gespräch mit Thomas Jung (Klimawissenschaftler): »... es kann nicht sein, dass man eine Diskussion einfach verbieten will und skeptische Bürger, Journalisten und Forscher diffamiert. Wer Andersdenkende als „Leugner“ diskreditiert, ist für Dogmen und Unfehlbarkeit. Das sind gefährliche, falsche Antworten.« – Und dann wundern sich FFF über Gegenwehr? Glauben die Klimajünger tatsächlich, die Menschen sind so verblödet, dass sie das nicht merken?
Warnen, rufen und um Hilfe schreien ist übrigens völlig sinnlos in einem abstürzenden Flugzeug. – Vielleicht sollten wir alle zusammen einen Arm aus dem Fenster halten und damit ein paar Flugübungen veranstalten? Vielleicht hilft's ja?! – Nein, das ist bescheuert, aber Dogmatiker schwören drauf! Das Dumme daran ist, dass diese Typen nur solange zusammenhalten, bis der gemeinsame Feind besiegt ist, um dann anschließend übereinander herzufallen, um die Machtfrage zu klären. Wer darf Diktator sein?
Sie reden so viel von Menschenwürde und -rechten, aber sie leben sie nicht – im Gegenteil. – Dogmatiker träumen von einem Gott, der Ihnen die Wahrheit vor die Füße legt. Sie wollen ihm blind folgen, wenn er seine Jünger ruft. Sie trampeln alles vor ihnen liegende kaputt und befolgen jeden noch so dummen Befehl. Einfältige »Follower« gibt es leider viel zu viele. – Auch Adolf Eichmann war so einer – und auf seine Weise »banal böse«. Nur aus einer von allen geführten, lebendigen Debatte entstehen Fortschritt und eine lebenswerte Zukunft. Inhalte, Fakten und Debatten bitte – kein Dogmatismus, keine Dramaturgie!

Messianismus

Greta, Greta, Greta!

»Fridays for Future« und »Extinction Rebellion« tun so, als ob sie die Wahrheit für sich gepachtet hätten. Sie nehmen für sich in Anspruch, die alleinige Heilslehre – eine politisch-soziale Heilserwartung – zu verkünden und sie erwarten, dass alle anderen folgen. Als Klingelbeutel tragen sie die Forderung nach einer möglichst hohen CO2-Steuer vor sich her. – Was ist das für ein Demokratieverständnis? – Ich klinke mich sofort aus. Ich gehöre nicht zu diesem Club. Ich will nichts damit zu tun haben. Ich habe keine Sympathie für hohle Phrasen.
Die bevorstehende Apokalypse kann scheinbar auf Demokratie verzichten und in Panik finden auch keine Debatten statt. Sind wir auf dem Weg zu einer Art »Theokratie«? – Früher liebten wir den Untergangspropheten Nostradamus. Heute machen sich Jugendliche über die sogenannten »alten weißen Männer« lustig, dabei lautet die korrekte Übersetzung von Angry White Men eigentlich: zornige weiße Männer. – Die Jugend steht mehr auf MHSKM – missionierende, hüpfende, schreiende, kleine Mädchen. Sind die überzeugender? – Nein, aus meiner Sicht nicht. – Ich habe Mitleid.
Menschen werden beschuldigt, etwas unterlassen zu haben. Der Kapitalismus würde die Erde zerstören. »Wir können nicht warten.« »Wir müssen handeln.« Die Lösungen lägen längst alle verschlossen in geheimen Schubladen, höre ich. Das sind Verschwörungstheorien! – Glauben Sie wirklich, China würde darauf verzichten, erworbenes westliches Know-How sofort in funktionierende Produkte umzusetzen, zu verkaufen und anzuwenden? – Ich nicht.
Treibhausgase werden von Menschen erzeugt, die leben wollen. Fossile Energien wurden und werden in allen politischen Systemen genutzt. Erfahrungsgemäß handeln undemokratische Systeme weniger ökologisch. So war z.B. Bitterfeld in der DDR bis zur deutschen Wiederverinigung die dreckigste Stadt Europas.
»Alles wird wie Eis schmelzen«, sagte die blinde Bulgarierin Baba Vanga in den 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts voraus. Die Qualität ihrer Vorhersagen ist verblüffend, denn sie bewahrheiteten sich zu 85%. Beeindruckt Sie das? – Glauben Sie auch, dass Europa 2043 ein Kalifat sein wird? Auch das hat sie vorhergesagt. Verbünden sich jetzt »Fridays for Future« und »Extinction Rebellion« mit dem »Islamischen Staat«? Greta ist auch nur ein Mensch und sitzt lieber im Boot als über das Wasser zu gehen.

Militantismus

Kampf, Kampf, Kampf!

Es gibt Bewegungen, die führen einen Kampf gegen die Intelligenz und verordnen ihren »kämpfenden« Anhängern z.B. keine Fragen zu stellen. Sie finden diese Typen auf den FFF-Demonstrationen in der zweiten Reihe – schwarze Kleidung, lautes Geschrei, revolutionäre Symbolik. – „Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen“, sagte einst der Philosoph Immanuel Kant. Das war 1784 revolutionär. Heute sind Sie als Bürger sogar dazu aufgefordert, selbst zu denken!
»Kampf gegen ...« ist so ziemlich das Gegenteil von meinem Anspruch, Lösungen erarbeiten zu wollen. – Was soll das für ein Kampf werden? Was gibt es da zu bekämpfen? Wer gegen wen und warum? Haben wir das nötig? In Deutschland? – Wie wäre es mit einer 24/7 Klima-Debatte rund um die Uhr? Argumenten lauschen und eigene Argumente vorbringen, Meinungen austauschen und ertragen.
Das alte Programm dieser gewaltbereiten, extremistischen Gruppen lautete stets »Gegen Faschismus«, »Gegen Rassismus« und »Gegen die Mächtigen dieser Welt« und wurde zu jeder Gelegenheit aufgeführt. Und jetzt auf einmal »Gegen CO2«? Gegen die Heizung, gegen den Motor, »Gegen die ganze elektrifizierte Zivilisation?« Dafür mag es ja scheinbar gute Gründe geben, aber was unterscheidet diese Menschen von ihren Gegnern, Populisten und anderen Extremisten? Sind diese Typen auch irgendwann einmal FÜR irgendetwas?
Wieviele Menschen glauben Sie, interessieren sich wirklich für Lösungen zum Thema Klimawandel? Wieviele Menschen besitzen das minimale Wissen (CO2e, Treibhausgase, Entstehung und Vermeidung, Möglichkeiten der politischen Partizipation), um überhaupt mitreden zu können? Wieviele Menschen kamen zu dem von mir gut und detailreich vorbereiteten Kurs über Treibhausgase? – Die Antwort ist in jedem Fall: Sehr wenige! Bevor Sie sich also entscheiden, kämpfen zu wollen, sollten Sie sich erst einmal zum Thema schlau machen oder ihren demokratisch gewählten politischen Vertretern vertrauen! – Aber es wird wohl wieder niemand auf mich hören, d.h. ... Gewalt aus der zweiten Reihe der Mitläufer ist immer weniger auszuschließen.

Idiotismus

Geht's noch schlimmer?

Fast alle Grafiken, die ich zum Treibhauseffekt gefunden habe, stellen den Treibhauseffekt falsch dar. Es gibt keinen Deckel in unserer Atmosphäre, wie wir ihn in tausenden von Grafiken sehen! Ich bin umgeben von Menschen, die sich nicht die Mühe machen, Fakten korrekt zu recherchieren und wiederzugeben. Wie nennt man die doch gleich? Falsche Grafiken zum Treibhauseffekt Müssen wir kritischer werden? Na, klar!

Risiken

Sterben werden wir an ...

Die Maßeinheit Mikromort beschreibt die Wahrscheinlichkeit von eins zu einer Million, dass ein bestimmtes Ereignis zum Tod führen könnte. Mit dieser Maßeinheit können Risikoforscher vergleichen, wieviel gefährlicher es z.B. ist, mit dem Fahrrad anstelle eines SUVs zur Arbeit zu fahren. So entsprechen etwa 40km Radfahren bzw. zu Fuß gehen der Gefährlichkeit von 540 Kilometern, die mit dem Auto gefahren werden. – Um die Sterbewahrscheinlichkeit eines Micromorts beim Fliegen zu erreichen, müssten Sie 18 Stunden oder 12.000 Kilometer in der Luft bleiben.
Menschen gehen täglich kalkulierte Risiken ein.. – Trotz allen wissenschaftlichen Fakten tun Menschen aber auch viele Dinge, die für sie tödlich enden können. – Allein in Deutschland sterben z.B. pro Jahr mehr als 100.000 Menschen am Rauchen. Warum regt sich darüber kaum jemand mehr auf? – Die Politik verordnet hässliche Zigarettenschachteln, verbietet Werbung , erhöht die Steuern, aber hat das etwas am Verhalten der Raucher verändert? – Warum demonstrieren nicht täglich Millionen von Menschen gegen das Rauchen? Wäre es nicht sinnvoll, das Rauchen im gesamten öffentlichen Raum endlich zu verbieten? Das »Eine Zigarette setzt mehr Feinstaub frei als ein Dieselbetrieb ohne Katalysator bei einer Stunde Laufzeit«. Feinstaub führt pro Jahr weltweit zu mehr als 4,2 Millionen Todesfällen. Und Feinstaub gehört auch zu den Treibhausgasen, welche generell zu vermeiden sind!
Es gibt nationale und kulturelle Unterschiede in der Wahrnehmung von Risiken.. Ist der Begriff »German Angst« international inzwischen bekannter als »Made in Germany«? Vielleicht. – Trotz ununterbrochener Berichterstattung über den Klimawandel ging in den letzten drei Jahren der Angstindex in Deutschland (R+V-Studie) von 52 auf 39 Punkte zurück, d.h. unsere Mitmenschen sind so optimistisch und gelassen, wie seit 25 Jahren nicht mehr. Die Furcht vor dem Klimawandel schaffte es nicht in die Top10.
Es ist ein Wunder, dass es uns gibt. Die Chance, dass es beim Sex zur Schwangerschaft kommt, ist so gering, dass es sich eigentlich nicht lohnt, darüber zu sprechen und statistisch gesehen sind wir eigentlich alle tot, meinen Cord Balthasar und Thorsten Wiese, die ein Buch zum Thema Risiken geschrieben haben. 300 Menschen sterben in Deutschland jedes Jahr, weil sie Teile eines Kugelschreibers verschluckt haben. Die Zahl derer, die einer Schusswaffe zum Opfer fallen, liegt hingegen bei 70. Unser Risikogefühl sagt uns etwas anderes. Werden die Risiken der Erderwärmung unter- oder überschätzt? Niemand weiß es.

Die »Ökodiktatur«

braucht einen Diktator

Artensterben, Umweltverschmutzung, Klimawandel, Erdüberlastungstag, Begrenzung des Temperaturanstiegs um maximal 1,5 Grad – ja, es muß etwas getan werden. – Wenn es darum geht, wirksame Maßnahmen zu ergreifen, dann tun sich nicht nur unsere Politiker schwer. Niemand möchte irgendjemandem auf die Füße treten.
Sie glauben, dass Frau Baerbock und Herr Habeck alles im Griff haben? – Nein, die Lebensdauer ihrer Regierung wäre sehr begrenzt, denn niemand würde da mitmachen – noch nicht einmal, wenn die grüne Partei Social Scoring und zusätzlich die Bundeswehr im Inneren zur Durchsetzung einer Vielzahl von neuen Ökogesetzen einsetzen würde. – Auf mehr oder minder gute Analysen von Umweltproblemen folgen keine Vorschläge mit brauchbaren, zukunftsfähigen Lösungen. – Selbst wenn die Grünen diese hätten, dann können sie diese ganz offensichtlich nicht durchsetzen. In Berlin sind sie z.B. nicht einmal in der Lage, dafür zu sorgen, dass elementare Verkehrs- und Verhaltensregeln eingehalten werden. Auch vor meiner Haustür in Charlottenburg-Wilmersdorf folgen dem ausgerufenen Klimanotstand keine sichtbaren Maßnahmen. Verbrenner fahren in die Umweltzone, die Weihnachtsbeleuchtung brennt und zu Silvester wird geböllert. – Wie will diese »Laissez-faire«-Partei die Bevölkerung zu einem anderen Verhalten zwingen? Freiwillig wird das alles nicht passieren. – Das schöne Gefühl einer moralischen Überlegenheit über den Rest der Bevölkerung ist für mich kein Grund, dieser Partei meine Stimme zu geben.
Es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen dem persönlichen Einkommen und der Erzeugung von Treibhausgasen (siehe Edenhofer/Klimawandel). Da in Europa bereits der »Klimanotstand« ausgerufen wurde, übernehme ich jetzt fiktiv die Regierung und verkünde eine autokratische »Ökodiktatur«. Ich verspreche Ihnen das Blaue vom Himmel und eine Reihe zielführender Maßnahmen umzusetzen. Wie finden sie das? Wer macht mit?
Meine geheimen Maßnahmen ...öffnen
  • Sozialausgaben werden insgesamt absenkt, das Kindergeld ersatzlos gestrichen und der Mindestlohn gesenkt, denn wer weniger Geld zur Verfügung hat, kann weniger konsumieren und erzeugt damit weniger Treibhausgase. Auch Mieten und andere Löhne werden wahrscheinlich infolgedessen weniger stark ansteigen.
  • Steuern werden gesenkt, denn individuelle Vorsorgemaßnahmen der Bevölkerung kosten Geld und sind auf diese Weise am einfachsten und zielgerichtesten umzusetzen.
  • Es wird mit hohem Tempo an einem Abkommen zum internationalen Emissionshandel gearbeitet. Es gibt keine Ausnahmeregelungen und die Regeln gelten in gleicher Form weltweit. Verweigerern wird mit Handelszöllen gedroht. Es gibt darüber hinaus keine nationalen Alleingänge.
  • Förderung eines 100%-Recyling-Ansatzes. Ganz wichtig: Exportverbot für alle gebrauchten klimaschädlichen Anlagen, Geräte, Produkte (alte Diesel, alte Kohlekraftwerke, ...).
  • Eine Sperrstunde wird eingeführt (Strom sparen, Konsum eindämmen, Lichtverschmutzung bekämpfen)
  • Autofahren wird kostendeckend organisiert (Stopp aller KFZ-Subventionen, die komplette neue klimaneutrale Straßeninfrastruktur wird ausschließlich über die KFZ-Steuer bezahlt)
  • Tempolimit 100km/h auf Autobahnen, weiße Wege und Strassen (100% Reflektion)
  • Freistehende Einfamilienhäuser werden verboten (die notwendige Dämmung kann einfacher realisiert werden bei Reihenhäusern, Dächer und Fassaden nur noch weiss)
  • Über weitere Maßnahmen muss noch nachgedacht werden, wie z.B. über Luxussteuern (große Wohnungen, Fliegen u.ä.)
Greta fordert Handeln. Klimapolitik ist pluralistisch! Meine Maßnahmen sind effizient und belasten nicht den Steuerzahler, aber sie sind in Deutschland ganz sicher nicht durchsetzbar. Wer möchte, dass auf den europäischen Klimanotstand zielführende Taten folgen? Ich hätte da so ein paar Ideen!

Wir müssen ...

Lachen? Feiern? Kinder zeugen?

Mit – »Wir müssen ...« – fängt so mancher völlig überflüssige Beitrag zum Thema Klimawandel an. – Wenn solch einen Satz die Eltern sagen, dann ist das nicht viel mehr als eine Dressurübung und man übt sich – solange es geht – in Vermeidung. – Wenn »Wir müssen ...« die Freunde sagen, dann nimmt man sich bereits in Acht. Schon wieder einen Samstag kostenlos als Umzugshilfe arbeiten? – Wenn »Wir müssen ...« Politiker sagen, dann versuchen diese damit, Verständnis für höhere Steuern zu wecken und Sie wählen nächstes Mal eine andere Partei. – Und wenn Greta sagt: »Wir müssen handeln«, dann denken die meisten von uns: »Die anderen müssen ...«, d.h. die Entgegnung auf »Wir müssen irgendwas« ist in jedem Fall: »LMAA«.
ICH habe nicht vor, meine Ernährung bedingungslos auf pflanzlich umzustellen. Ich werde das essen, was mir schmeckt und was mich satt und glücklich macht. Wo ist das entsprechende Angebot, welches vielleicht ganz selbstverständlich auch noch klimafreundlich ist?
ICH verzichte aktuell darauf, meine Gastherme zu ersetzen, da nicht klar ist, wie in Zukunft meine Wohnung im vierten Stock eines Berliner Altbaus geheizt werden soll. – Wird es weiterhin Erdgas aus Russland sein? Wird es Biogas sein? Wird es Fernwärme sein? Wie schnell ist mit einer Lösung dieses doch eigentlich ganz alltäglichen Problems zu rechnen? – Fehlinvestitionen erzeugen unnötigerweise Treibhausgase. Was kann ich tun, damit ich Fehlinvestitionen vermeide? – Ich warte auf eine sinnvolle Empfehlung.
ICH fahre bereits seit Jahren nur noch gelegentlich Leihwagen und ansonsten Fahrrad. Das ist leider ein Luxus, der zentral wohnenden Stadtbewohnern vorbehalten bleibt. Andere Menschen benötigen täglich ein KFZ, um sauber, trocken, sicher, zügig, völlig problemlos von A nach B zu kommen. – Mit Elektroautos? – Nunja, aus meiner Sicht sind neben den Kosten (Deutschlands hohe Strompreise) auch die Ladestationen eher ein Problem als eine nachhaltige Lösung – eine Fehlplanung! Warum arbeitet die Elektroauto-Industrie nicht bereits mit standardisierten Wechselakkus? Die Ladezeiten sind unzumutbar. Zudem besteht ein erhöhtes Vandalismusrisiko.
MEINE Entscheidung, »ob ich etwas will« oder nicht, hängt davon ab, ob es Sinn macht! Dinge, die überhaupt keinen Sinn machen, die werde ich ganz selbstverständlich nicht tun. – Da müsste schon ein Wachsoldat auf mich aufpassen, dass ich etwas gegen die mir innewohnende Logik tue. ICH muss gar nix ... L M A A!

Ressourcen einsparen

Können Verbote und Gebote helfen?

Die Gesellschaft tut sich sehr schwer mit Verboten und durchsetzen können wir sie auch nicht. – Wenn der Staat z.B. den Alkohol verbietet, dann wird der Fusel selbst gebraut, illegal verkauft und damit letztendlich nur das organisierte Verbrechen gefördert. – Verbote von Einwegflaschen sind auch nicht sinnvoll, denn die Ökobilanz ist heute nicht mehr viel schlechter als die von Mehrwegflaschen. Wenn sich die Getränkeindustrie auf gemeinsame Flaschen-Standards einigen würde, dann könnte auf den Rücktransport von leeren Pfandflaschen verzichtet werden. Das wäre ein richtiger Schritt. – Bei selbst mitgebrachten Kaffeebechern handelt es sich leider nur um das so genannte Greenwashing. Sie müssen diese Becher mehrere hundert Mal nutzen, damit sie umweltfreundlicher werden als ein Papp-Einwegbecher. Generell gilt für mich: ToGo ist eine dämliche Idee. Nehmen Sie eine Tasse aus dem Schrank!
Die Einführung des Grünen Punkts in Deutschland war viel weniger erfolgreich, als es allgemein bekannt ist. Es entstand eine wenig nachhaltige, neue Müllwirtschaft. – Der deutsche Plastikmüll wurde bislang in großen Mengen als Rohstoff deklariert und z.B. nach China exportiert. Inzwischen ist die Einfuhr unseres Plastikmülls nach China verboten und die Müllmafia kümmert sich in den Nachbarländern um die illegale Entsorgung – dort, wo es noch nicht verboten ist – und dort, wo man es nicht sieht.
Grüne-Punkt-Tonnen in Berliner Innenstadtlagen werden hin und wieder gar nicht erst geleert, weil die Strassen angeblich zu schmal sind und die Anlieger das korrekte Parken verlernt haben. – Wer schreibt den Entsorgungsunternehmen vor, mit großen Autos zu fahren? Was ist das für ein Unsinn? Wofür bekommen sie ihr Geld, wenn sie ihre Arbeit nicht ordnungsgemäß erledigen? – Niemand scheint zu kontrollieren.
Wenn ich etwas in die gelbe Tonne werfe, fühlt es sich für mich an, als ob ich Umweltsünder subventioniere. Ich habe daher nur noch eine Tonne in meiner Wohnung und werfe den gesamten Müll komplett und konsequent in die graue Tonne, damit er restlos in Berlin sortiert oder verbrannt wird. Und schon habe ich ein deutlich besseres Gewissen. Mein Müll schwimmt nicht in den Ozeanen dieser Welt. Moderne Müllsortieranlagen werden von Tag zu Tag besser und sollten gefördert werden. Der Grüne Punkt ist abzuschaffen! Ressourcen spart man nicht durch Beibehaltung und Förderung veralteter Prozesse.

Anpassung

Wie könnte die aussehen?

Was bleibt unserer Politik aktuell anderes übrig, als den Ergebnissen von »Wissenschaftlern« zu glauben? Dem IPCC glauben? Einem ideologisch agierenden Schelm namens Prof. Schellnhuber glauben? Macht das Sinn? Nein. – Unabhängig prüfen bitte!
Jede Planung von »Anpassungsmaßnahmen« fängt heute an mit: »Eine der größten Herausforderungen unserer Zeit ist der Klimawandel ...«. – Dieser Satz ist nicht wahr! In der Vergangenheit hat sich die Menschheit immer entsprechend dem aktuellen Bedarf angepasst. – Wir haben z.B. die Deiche höher gezogen, wenn es notwendig war. Klimatische Änderungen sorgten schon in der Vergangenheit dafür, dass z.B. Doggerland und Rungholt heute am Grund der Nordsee liegen und man dort nicht mehr wohnen kann. Der Weinanbau in England war unter den Römern populär. War es dort damals wärmer als heute? – Einiges hat sich geändert. Das ist völlig normal und wird auch so bleiben – mit und ohne Kopfstand.
Wir Menschen sind eitle Angeber und in Wirklichkeit wissen wir Nichts. Wir stochern im Nebel. – Die gewünschten Anpassungen sind Papiertiger und werden bestenfalls als homöopathische Dosierungen an der aktuellen Front vorgenommen, und natürlich auch nur, wenn das Geld dafür reicht. – Die Klimawirkung solcher Maßnahmen lässt sich problemlos mit 0 beziffern. Da muss ich gar nicht rechnen. – Wird jemand versuchen, die Klimawirkung unserer Anpassungen zu berechnen? Nein, und niemand wird auf irgendwelche wagen Versuche solcher Berechnungen eine Garantie abgeben.
Geld, welches Sie für sinnlose, wirkungslose Dinge ausgeben, das können sie auch gleich aus dem Fenster werfen, einem Bettler in die Hand drücken, oder einen lustige Kreuzfahrt damit unternehmen, damit es sich lohnt, die großen Dampfer auf neueste Technologien umzurüsten. – Die nächste Überschwemmung oder Schneekatastrophe kommt bestimmt. Welche Vorkehrungen haben wir getroffen?
An der Börse gibt es nicht Schlimmeres als Stillstand. Spekulanten verdienen in Zeiten der Veränderung. Die CO2-Story ist ein Garant für sprudelnde Gewinne, die schon heute abkassiert werden können, wenn neu gegründete Firmen (z.B. Energiebranche/Wasserstoff) hohe Gewinne in Aussicht stellen. Findige Geschäftsleute positionieren sich schon mal. Wäre ich jung, dann würde ich den Berufs des Heizungsbauers erlernen.

Skeptizismus

hat durchaus seine Berechtigung

Die Diskussion ist unausgewogen und zu großen Teilen faktisch falsch – insbesondere die Annahmen und Erwartungen.
Sollten wir das Paris-Abkommen kündigen?öffnen

  • Das alte Dieselfahrzeug fährt jetzt in Polen.
  • Die Heizung funktioniert nicht mehr, weil kein Öl mehr geliefert wird.
  • Wir selbst haben kein Geld mehr, uns eine neue Klimaanlage zu kaufen.
Nennen Sie mir einen Grund, warum Deutschland das Paris-Abkommen nicht einfach kündigen sollte – so wie die USA?

Warum gibt es im Internet so gut wie keine Meinung PRO-Ausstieg? Dr. Shiva erklärt seine Sicht auf die Funktionsweise der Geldmaschine des IPCCs: Spock's Communicator aus der Fernsehserie StarTrek halte ich bereits in der Hand. (Smartphone). – 2022 ist nicht mehr weit. Wird jetzt bald eine weitere Zukunftsvision Wirklichkeit: „Soylent Green is people“ aus der Dystopie „Soylent Green“? – Ob ich Angst habe? Vor einem »System IPCC« sollte tatsächlich jedermann eine historisch begründbare „real existierende“ Angst haben!
Wird es wärmer oder wird es kälter in Deutschland? Welchen Soll-Zustand hätten wir denn gerne? Ach, wir haben überhaupt keine Chance, das weltweite Klima zu beeinflussen und alle Produkte werden viel teurer? Wir bekommen im Gegenzug nichts für unser Geld, welches in dubiosen Kanälen verschwindet?
Mit Greta steht die »soziale Inquisition« vor der Tür und »öffentliche Pranger« werden im Internet angelegt. (z.B. Global Warming Disinformation Database) Die wissenschaftliche Erörterung der Erderwärmung wird verhindert mit Meinungsmache, Diffamierung und Indoktrination. Viele ernsthalte Untersuchungen, Forschungsergebnisse und Meinungen, die nicht im Einklang mit den Hypothesen des IPCC stehen, sind der »digitalen Bücherverbrennung« bereits zum Opfer gefallen. Die ersten Mitläufer fordern bereits die »Todesstrafe für Klimaleugner«!
Einstieg für weitere Recherchen ...öffnen

Ich kündige meinen persönlichen Paris-Vertrag und mache da nicht mehr mit. Ohne überzeugenden Plan keinen Cent an den IPCC!

Experimentismus

CO2 und der Treibhauseffekt

Menschen können Wärme empfinden. Wir wissen, unter welchen Bedingungen es warm wird und wann wir wahrscheinlich frieren werden – und wir machen viele Beobachtungen, die für uns zu unumstößlichen Gesetzen werden. – Von meinen Erfahrungen kann ich Ihnen berichten. Vielleicht haben Sie andere Erkenntnisse?
Ich habe versucht, den in Schulbüchern beschriebenen Treibhauseffekt mit meinen Erfahrungen in Einklang bringen. Waren Sie schon mal im Sommer Campen und hatten einen zu dünnen Schlafsack dabei? Dann haben Sie bereits z.T. verstanden, was ich jetzt in den nächsten Absätzen beschreibe. Stellen Sie bitte alles infrage, was ich Ihnen hier erzähle. Nichts einfach nur glauben – bitte prüfen Sie, wo ich mich geirrt haben könnte!
Es wird Nacht, die Sonne geht unter:
  • a) Die warme Luft des Tages ist nicht sofort verschwunden. Infrarotstrahlung entweicht allen wärmespeichernden Materialien und erwärmt die Luft, die daraufhin langsam nach oben abtransportiert wird, denn warme Luft ist leichter als kalte und wird so nach oben verdrängt. Der Boden kühlt nach und nach aus, je mehr Energie auf diese Weise entwichen ist.
  • b) In sternenklaren Nächten kühlt die Luft bzw. die Atmosphäre in Bodennähe deutlich schneller ab, als wenn Wolken das Abziehen der warmen Luft verhindern. Wenn der Himmel nach einem sonnenreichen Tag stark bewölkt ist, dann erleben Sie die Wirkung des Treibhausgases Wasserdampf (GWP 2,5). Die Luft kühlt deutlich langsamer ab, da die von der Erde abgestrahlte Infrarotstrahlung von den Wolken absorbiert wird. CO2 ist in geringer Konzentration völlig gleichmäßig verteilt immer in der Luft enthalten und die Wirkung (GWP 1) deutlich geringer.
  • c) Die Erwärmung des Tages ist nach wenigen Stunden fast gänzlich verschwunden. Die Hauptrichtung des Entweichens der Wärme ist der sternenklare Himmel, wenn dieser existiert.
Es wird Tag, die Sonne geht auf:
  • a) Die bereits beschriebenen Prozesse der Nacht funktionieren am Tag genauso.
  • b) Hinzu kommt die neue Strahlung der Sonne, die bei Auftreffen auf der Erde für zusätzliche Wärmeenergie sorgt, die wir auch auf der Haut spüren, oder wenn wir wärmespeichernde Dinge berühren, z.B. einen asphaltierten Weg.
  • c) Wenn weniger wärmeabsorbierende Stoffe in der Atmosphäre herumfliegen, wie z.B. Wasserdampf und CO2, dann kann die Wärme schneller aufsteigen.
Tja, das ist eigentlich auch schon fast alles, was es über den »Treibhauseffekt« zu berichten gibt. – Vielleicht fällt Ihnen ja ein einfaches Experiment ein, welches die CO2-Erwärmung spürbar macht? – Übrigens: Ich finde den Begriff Treibhauseffekt für die beschriebenen Wirkungen unpassend und verwirrend. Da muss sich niemand wundern, dass völlig wirre Vorstellungen von den tatsächlichen Gegebenheiten existieren. Experimentismus gibt's nicht. So geht Wissenschaft!

Wolkenbildung

Sonne, Wasser, Wasserdampf

Diffusionsprozesse, Wind und Wetter sorgen dafür, dass sich alle in der Luft befindlichen Gase in relativ kurzer Zeit gleichmäßig verteilen. Die Dichte und die Temperatur der Luft nehmen mit der Höhe ab (0,65°C pro 100m, siehe auch Gesetz von Gay Lussac). – Die entscheidenden Prozesse für das Verständnis des Treibhauseffektes spielen sich in der untersten Schicht der Erdatmosphäre nahe der Erdoberfläche ab (Troposphäre). Diese unterste Schicht der Erdatmosphäre wird im Wesentlichen durch eine erhitzte Erdoberfläche erwärmt (siehe z.B. Strahlungshaushalt der Erde).
80% des Wassers in der Atmosphäre befinden sich unterhalb von 3000m in verschiedenen Aggregatzuständen (Dampf, Nebel, Wolken, Regen, Eis). Wasserdampf ist nicht nur aufgrund seiner großen Menge das am stärksten wirksame Treibhausgas in der Atmosphäre. Jedes Molekül hat darüber hinaus auch noch die zweieinhalbfache Wirkung eines CO2-Moleküls. Den Prozess der Wolkenbildung sehe ich mir jetzt mal etwas genauer an ...
Vielleicht haben Sie schon in der Schule etwas über Wolkenbildung gelernt? Da gibt es keine neuen Erkenntnisse. – Verdunstung nennt man den Vorgang, wenn ein Stoff vom flüssigen in den gasförmigen Zustand übergeht. In unserem Fall wird das Wasser unter Sonneneinstrahlung in Wasserdampf verwandelt. Die bei diesem Vorgang aufgenommene Wärme wird als latente Wärme bezeichnet (Wärme ist Energie). Der Wasserdampf steigt zusammen mit der erwärmten Luft auf, kühlt sich nach und nach in höheren, kühleren Luftschichten ab und es bilden sich Wolken. Die Luft kann aufgrund der sinkenden Temperatur den Wasserdampf nicht mehr vollständig aufnehmen, dieser kondensiert zu Wassertröpfchen und fällt z.B. irgendwann als Regen zurück zur Erde. Ursprüngliche Sonnenenergie wird also bei Verdunstungsvorgängen hoch in die Atmosphäre transportiert (Evapotranspiration, latente Wärme). Die für die Verdunstung benötigte Wärmemenge wird so der Erdoberfläche entzogen.
Quelle: Wikipedia,
Strahlungshaushalt der Erde.
Hier sind wir nah dran an der Wahrheit bei der Darstellung des Treibhauseffekts. Die Stärke der Gegenstrahlung ist einer der Streitpunkte unter den Gelehrten.
Strahlungshaushalt
Der Treibhauseffekt spielt sich in der Troposphäre ab. Klaro?

CO2

Schlimmer als Autoabgase?

CO2 ist ein Klimakiller, lesen wir jeden Tag in der Zeitung. – Wieso Killer? – Der Anstieg der Konzentration reicht doch noch nicht einmal für schlechte Luft? Es wird leicht wärmer, giftig ist CO2 nicht. Der Anteil des CO2s an Luft hat sich in 200 Jahren von 0,03 auf 0,04 Prozent in der Luft erhöht. Die Natur erzeugt 96% davon. 4% des in der Atmosphäre befindlichen CO2s werden anthropogen erzeugt. Deutschland hat an dieser winzigen Menge wiederum nur einen Anteil von etwa 2-3%.
Die kleine anthropogen zusätzlich erzeugte CO2-Menge wirkt fatal, weil sich diese in der Atmosphäre anreichert. Das CO2 verbleibt dort über eine sehr lange Zeit bis das CO2 in einem Photosynthese-Prozess wieder organisch gebunden wird. Die thermale Wirkung des CO2s wird entsprechend der steigenden Gesamtmenge dieses Gases größer. Es gibt übrigens keinen CO2-Deckel, wie man manchmal liest. Das CO2 findet man in gleicher Konzentration bis in 100km Höhe in der Atmosphäre. Der Treibhauseffekt beginnt unmittelbar über der Erdoberfläche.
Schwellen- und Entwicklungsländer imitierten in den letzten Jahrzehnten das Erfolgsmodell der Industrieländer und verbrannten ihrerseits fossile Rohstoffe in ungeahnten Größenordnungen. In den letzten Jahrzehnten wurde somit viel mehr CO2 anthropogen erzeugt als jemals zuvor. Die weltweiten Emissionen steigen weiter!
Nebenwirkungen von CO2 ...öffnen
  1. CO2 führt zur Versauerung der Meere
    (30 Prozent höherer Säuregehalt gegenüber der vorindustriellen Zeit).
  2. Mehr CO2 sorgt für ein besseres Pflanzenwachstum. Diese Wirkung werden wir in Zukunft vielleicht benötigen, denn Phosphor wird knapp (und das Düngen wird dann wohl nicht mehr so einfach sein wie heute). Diese Feststellung gilt allerdings nur für Länder in der gemäßigten Zone, die heute vergleichsweise moderate Temperaturen aufweisen.
  3. CO2 ist schwerer als Luft. Es kann sich in Bodensenken sammeln. So starben im Jahr 1986 in Kamerun 1800 Menschen bei der Freisetzung natürlichen CO2s aus einem Vulkansee.
Eine sinnvolle Bekämpfung von Treibhausgasen fängt aus meiner Sicht nicht mit CO2 an. CO2 ist harmlos für die Atemwege im Gegensatz zum Feinstaub/Ruß und bodennahem Ozon, welche auch sehr stark am Treibhauseffekt beteiligt sind. Die Bekämpfung der Treibhausgase muss in den Städten mit den Autoabgasen beginnen. Autoabgase sind äußerst gesundheitsschädlich und tragen massiv zum Treibhauseffekt bei. Nach UBA-Angaben erzeugt der Straßenverkehr rund 17% aller Treibhausgasemissionen in Deutschland. Autoabgase wurden in den letzten zwanzig Jahren in der Gesamtmenge nicht weniger. In Deutschland sterben an Autoabgasen jährlich immer noch mehr Menschen als durch Verkehrsunfälle.

Erderwärmung & CO2

Eine physikalische Betrachtung

Ich fülle einen Swimmingpool mit der Menge von 2000 Eimern kaltem Wasser. Dummerweise ist das Wasser zu kalt für die Kinder und ich beschließe, einen Eimer kochendes Wasser hinzuzugeben, damit es wärmer wird. Wird das funktionieren? – Nein.
Wieviele Bruchteile eines Grades steigt die Wassertemperatur im Swimmingpool? Das könnte man z.B. am Freitag im Physikunterricht zum Thema Thermodynamik/Mischtemperatur mithilfe der »Richmannschen Mischungsregel« berechnen.
Richmannsche Mischungsregel
Wie sieht es bei unseren Gasen Luft und CO2 aus?
CO2 ist mit 500ppm (parts per million) Bestandteil unserer Luft. Das Verhältnis von Luft zum CO2 beträgt also eine Million Teile Luft zu fünfhundert Teilen CO2, d.h. auf zweitausend Teile Luft kommt ein Teil CO2.
Ich übertreibe einfach mal etwas: Um wieviel Grad würde sich die Temperatur erhöhen, wenn alles CO2 in der Atmosphäre eine rein hypothetische Temperatur von 100°C aufweisen würde? Ich berechne die entsprechende Temperaturerhöhung (2000kg Luft bei 10Grad Celsius, 1kg CO2 bei 100°C):
Richmannsche Mischungsregel Die Konstanten c1 und c2 entfallen in meiner Berechnung, denn die Werte der spezifischen Wärmekapazitäten von Luft und CO2 sind beide etwa 1.
Die Temperatur steigt unter meinen vereinfachten Annahmen nicht einmal um ein zehntel Grad Celsius! (von 10°C auf 10,045°C) – Dabei habe ich sogar mit einer erhöhten CO2-Menge und einer sehr hohen Temperatur von 100°C für das CO2 gerechnet.
Die CO2-Menge in der Atmosphäre steigt kontinuierlich langsam weiter an, solange Menschen Jahr für Jahr mehr fossile Brennstoffe verbrennen, um zu Heizen, Auto zu fahren oder Energie zu erzeugen. 500ppm CO2 in der Atmosphäre werden in den nächsten zehn Jahren nicht erreicht werden. Die Klimaforscher sollten nach anderen Ursachen für die Erderwärmung suchen!

Trumpismus

folgt auf Denkverbote, Halbwahrheiten und Lügen

Sie meinen, dass Trump-Wähler dumm sind? – Eine solche Vermutung hatte ich, der auf dem Land aufwuchs, meinem Vater gegenüber auch mal über die dort lebenden Bauern geäußert. – Mein Vater sagte nur, da solle ich mich mal nicht irren, denn die besäßen Bauernschläue. Damit könnten sie aus dem Bauch heraus gute Entscheidungen treffen. – Bauernschläue? Die Bauern wissen, wenn sich jemand für etwas Besseres hält und wenn sie jemand belügen möchte, um irgendwelche eigenen Interessen durchzusetzen. Auch ich besitze diesen Urinstinkt, der vielen Menschen im Laufe des Lebens leider abhanden kommt – oft durch eine ideologische Erziehung zum Kadavergehorsam.
Ja, wir werden belogen, aber die Lügner sind meistens nicht solche Poltergeister wie Trump. Sie kommen eher perfide daher und versuchen sich Vertrauen zu erschleichen mittels populistischer Meinungsmache bzw. dem, was sie dafür halten. Das sieht man den Lügnern bereits an der Nasenspitze an. ‘When pigs fly’, denkt sich dann der Engländer und wählt lieber den volksnahen Boris Johnson, als undurchsichtige, unkalkulierbare Wichtigtuer mit möglicherweise ideologischen Wurzeln.
Mr. Trump ist einfach nur so, wie er ist, aber letztendlich eine ehrliche Haut – für die Bauern – die ihn verstehen – und deshalb wird er sehr wahrscheinlich auch von ihnen wiedergewählt und noch einmal Präsident. Er ist ein Mann, der sich öffentlich gegen jede Zumutung wehrt und genau das erwarten auch seine Wähler: Schlag zu, hau drauf, lass dir nichts gefallen, sei ein Kerl! Und er lässt sich nichts gefallen. Er kündigt den Paris-Vertrag. Gut gemacht! Das war wahrscheinlich die wichtigste und richtigste Handlung seiner Amtszeit.
Gegenwehr gegen Trumpismus? – Steine werfen? Sinnlos. – Noch mehr Bildung und sorgfältigstes Nachdenken? Klar. – Und vor allem Skeptizismus! Frei denken, lesen, lernen, Hypothesen aufstellen und prüfen, kommunizieren, Meinungen austauschen und publizieren, überzeugen, ... – Zurück zum Thema: Prof. Dr. Schellenhuber verkündet »alternative Wahrheiten«. Wann wird er sich endlich einer ehrlichen wissenschaftlichen Debatte stellen? Wer nicht möchte, dass in Deutschland demnächst die AFD regiert, der sollte unbedingt auf eine wissenschaftliche, sachliche, offene, Diskussion drängen, an der nicht nur das PIK und Geisteswissenschaftler teilnehmen. Die Bauern wissen schon lange, wer lügt – und ich weiß es inzwischen auch. Wer den Trumpismus besiegen möchte, der muss offen und transparent für alle über Fakten und Inhalte debattieren!

Lagerfeuerkoller

Feinstaub-Emissionen

Im Sommer sitze ich gerne mit Freunden zusammen am Lagerfeuer – mit allem Drum und Dran. Es muss ein schönes, großes Feuer sein. Es gibt zu Essen und zu Trinken. Ich mache Musik. Wir verbrennen stundenlang Holz, welches sich so übers Jahr im Garten angesammelt hat. Vielleicht wird sogar als Lagerfeuersnack etwas Stockbrot überm Feuer gebacken. Muss ich mich jetzt in Zukunft dafür schämen?
Offenes Feuer? Der produzierte Feinstaub entspricht mindestens einer Fahrt mit einem Diesel von Berlin nach München. Sollte ich das Holz nicht lieber ganz tief vergraben, damit das CO2 nicht freigesetzt wird?
Wer ist mit dem Auto angereist? Vielleicht sogar alleine? – Ich bin zum Glück mit der S-Bahn angereist. Wäre es besser gewesen, mit dem Fahrrad zu fahren?
Wer hat was mitgebracht? Essen und Trinken – alles genehm? – Würste grillen? Kann man noch Fleisch essen? – Getränke? Regionale Pfandflaschen?
So richtig will keine Freude aufkommen. Ich achte inzwischen auf alles, was früher mal egal war und einfach nur Spass gemacht hat. Wann geht mein Leben endlich normal weiter? Ich muss mal wieder an mich selbst denken. Ich will jetzt etwas Gutes für mich und meine Nächsten tun. – Und FFF möchten wöchentlich weiter demonstrieren? Für was? Für ein vermurkstes Leben ohne Annehmlichkeiten?
Nach und nach werden hoffentlich alle FFF-Teilnehmer merken, dass diese Veranstaltungen nicht gut für sie sind. Statt lokal sichtbare Probleme zu benennen und ernsthaft deren Lösungen anzupacken, beschuldigen sie lieber andere, etwas unterlassen zu haben. – Na, klasse.
Wo bleibt die Internationale Solidarität, fragen Sie? – Die gab und gibt es nicht. Ich sehe leider noch nicht einmal lokale Solidarität – nur Geschrei, Denkverbote, Unfrieden – die Wiederauferstehung extremistischer, politischer Ideale. – Wer will, hat längst mitbekommen, was er tun kann, um die Umwelt und das Klima zu schonen. Ich habe schon Jahrzehnte vorgearbeitet. Wer schreibt mir das jetzt auf meinem Konto gut? Wann werde ich endlich wieder mit Freude verträumt am Lagerfeuer sitzen und dabei nicht mehr ans Klima denken?

Eine schnelle Lösung

ist nicht in Sicht

Die weitere Erderwärmung könnte schon bald nicht mehr aufzuhalten sein, warnt der Weltklimarat. »Die Klimabedingungen auf der Erde ändern sich gerade so schnell wie nie zuvor in der Erdgeschichte, sagen die Klimaforscher« – Und es wird wohl auch so weitergehen – völlig egal, ob wir in Deutschland einen Purzelbaum schlagen oder nicht. – Welche Kippelemente sind bereits gekippt? – Wir können uns einreden, dass wir moralisch in der Pflicht sind, etwas zu tun, aber auch das könnten wir einfach sein lassen und unser Leben leben.
Wie kommen Menschen auf die Idee, dass ein bereits angefahrender Zug der Größenordnung Erderwärmung angehalten werden kann? Die eigentliche Ursache der »Klimakatastrophe« ist die Überbevölkerung der Erde und auch das wissen längst alle »Wissenschaftler« und »Klimaforscher«. Das erkennt man sofort, wenn man sich mit den Fakten beschäftigt, aber fast niemand spricht es aus. Wenigstens der »Club Of Rome« ist in dieser Hinsicht ehrlich.
Aufgrund von Vulkanausbrüchen hat die Welt schon Erwärmungen von fünf bis zehn Grad gesehen. Ein Großteil der Arten starb infolgedessen aus. Und das könnte dann wohl auch dieses Mal wieder so sein. Im mittleren Miozän vor rund 15 Millionen Jahren war es etwa fünf Grad wärmer als heute und der Meeresspiegel lag sechzig Meter höher. Der CO2-Gehalt der Luft lag bei 500ppm. Weit sind wir von diesem Wert nicht mehr entfernt und die Welt heizt sich weiter auf.
Belastbare Erkenntnisse der Klimaforscher sind spärlich und es werden auch nicht wesentlich mehr werden, wenn wir mehr Klimaforscher ausbilden. Es würde zumindest kaum etwas an den global erfassten Meßwerten ändern. Es entsteht inzwischen leider eher der Verdacht, wenige zur Verfügung stehende wissenschaftliche Daten werden von missionarisch reisenden Wissenschaftlern wiedergekäut. Der Klimawandel ist inzwischen für viele ein gut funktionierendes Geschäftsmodell, um sich selbst die Taschen zu füllen bzw. einen politischen Machtgewinn daraus zu ziehen.
Wo bleiben vernünftige, umsetzbare Empfehlungen? Die Welt kann nicht arbeiten auf der Basis von Vorschlägen der Vereinten Nationen, die sich gegenseitig widersprechen: Klimaschutz ist nicht möglich, wenn eine wachsende Weltbevölkerung auf unseren Lebensstandard gehoben werden soll. Es ist ein philosophisches Dilemma. Die Situation ist bereits ohne Panik extremst schwierig ...

Eiszeit

Wann kommt sie?

Mir ist schlecht. Mein Kopf platzt. Ich mache nichts anderes mehr, als Fakten checken und bewerten. Die Skeptiker gewinnen bei meinen Recherchen täglich mehr und mehr an Hochachtung. Bei meinen Quellen handelt es sich zumeist um erfahrene Wissenschaftler, die sich nicht irgendwelchen Unsinn erzählen lassen. Einige glauben sogar an eine bevorstehende Eiszeit. - Nicht lachen bitte, denn es geht um Wissenschaft!
Für viele Szenarien gibt es wissenschaftliche Begründungen! Bei einer Eiszeit wären sinkende Ernten und Hungersnöte die Folge! Sie müssten trotzdem eine fette CO2-Steuer entrichten auf fossile Brennstoffe, die Sie auch nur noch sehr schwer bekommen würden. Sie würden also auch noch frieren. Der Verkauf von fossilen Brennstoffen wird sich schon bald nicht mehr lohnen, wenn die Nachfrage sinkt. Wollen Sie wirklich, dass Ihre Kinder und Enkel in solch eine Lage kommen? Möglich ist das alles.
Würden wir im Falle einer Eiszeit plötzlich die Kohlekraftwerke wieder einschalten? Was passiert, wenn unsere Solarkollektoren tagelang keinen Strom mehr produzieren, die Windräder vereist stillstehen, die Wasserkraftwerke nicht mehr arbeiten? - Wer sich darüber keine Gedanken macht und vielleicht sogar darüber lacht, der hat keine Ahnung von Wissenschaft und darf diese für sich auch nicht in Anspruch nehmen! Politiker, die solches tun, die werde ich nicht ernst nehmen und nicht wählen. Solche handeln verantwortungslos. Ich habe in meinem Leben bereits mehr als eine Schneekatastrophe erlebt und mit anderen Menschen zusammen die Nachbarn »ausgegraben«.
Skeptiker wühlen sich ohne Entlohnung durch tausende von Berichten, Messdaten und Videos und fördern Erstaunliches zu Tage. Die meisten von ihnen starteten einst, um ihre Mitmenschen von der Gefährlichkeit des CO2 in der Erdatmosphäre zu überzeugen, aber es ist ihnen nicht gelungen - im Gegenteil. Sie sind auf jede Menge an Ungereimtheiten gestossen. - Ich möchte mathematisch nachvollziehbare Modelle und keine Verschwörungstheorie! - Wenn auf die Leugnung des Klimawandels demnächst die Todesstrafe stehen soll, was wünsche ich mir dann als gerechte Strafe für einen Wissenschaftsbetrug in dieser Größenordnung? - Ich würde alle führenden CO2-Jünger lebenslang einsperren mit Gretas »How Dare you« in Dauerschleife im Zellen-TV. Sie müssten darüber hinaus sämtliche entstellten Wikipedia-Biographien der von ihnen gemobbten Wissenschaftler richtigstellen und in Lobeshymnen verwandeln, z.B. die von Prof. Richard Lindzen. Vielleicht sollten wir einfach mal die warmen Tage genießen?

PS:

Das Wichtigste zum Thema

Deutschland hat maßgeblich die Entwicklung der Solarenergie und der Windkraft vorangetrieben, u.a. durch das Erneuerbare-Energie-Gesetz und den schnellen Ausstieg aus der Atomenergie. Es wurden bereits hunderte von Milliarden in die Technologieförderung investiert. Wann werden uns wichtige andere Länder außerhalb Europas folgen?
Mit den weltweit weiter steigenden CO2-Emissionen hat Deutschland bereits seit 1990 so gut wie nichts mehr zu tun – im Gegenteil! – Deutschland ist Vorreiter im Klimaschutz und fast alle Emissionen nehmen weiter ab. Im Verkehrssektor und bei der Raumwärme liegen noch sehr große Einsparpotentiale für die Vermeidung fossiler Brennstoffe.
In Polen blasen inzwischen noch fast neue, ausgemusterte deutsche Diesel-PKWs ihre Emissionen in die Luft, denn sie sind derzeit sehr günstig zu haben. Die Produktion neuer Ersatz-Fahrzeuge mit Elektromotor führt zu einer unnötigen Verschwendung von Ressourcen und zu weiteren Treibhausgasen, die den bisherigen Umweltschäden hinzugerechnet werden müssen ... usw. usw.

Impressum

R.Borrmann (Lehrer am OSZ KIM):

Ich bin der Autor dieser Seiten. Seit meinen frühesten Kindertagen bin ich ein echter Umweltfreund und besitze kein eigenes Auto, weil ich in meiner Stadt selten eines brauche. Auch »Flugscham« ist für mich nichts Neues. Die in meinem Leben privat absolvierten Flüge kann ich an drei Händen abzählen. Bei Greenpeace war ich längere Zeit Förderer und stehe dort mit meiner Adresse noch immer in der Sympathisanten-Datei. Heute gilt mein Engagement dem ADFC und hin und wieder der Critical Mass.
Mein CO2-Fussabdruck liegt ein Drittel unter dem Durchschnitt meiner Mitmenschen und die Kritik der »Fridays for Future«-Bewegung am Lebensstil vieler Menschen kann ich verstehen. Ich habe mich z.B. mein Leben lang über die Zunahme des Flugverkehrs geärgert, denn er macht nicht nur eine Menge Dreck, sondern auch jede Menge Lärm und die in meine Stadt Berlin einfliegenden Flugzeuge sind eine zunehmende Gefahr. Sabotage und Anschläge waren noch nie so einfach (z.B. Drohnen).
Ich habe in den letzten Jahrzehnten oft »die Grünen« gewählt, um den mir sehr wichtigen Umweltthemen eine Stimme zu verleihen. In Deutschland ist der Ausstieg aus der Atomkraft erledigt, die Energiewende läuft erfolgreich. Es gibt so viele Biogasanlagen, wie sonst nirgends in der Welt. Der Klimawandel ist omnipräsent – überall, jederzeit, bei fast allen. Geht es jetzt urplötzlich dank Greta Thunberg für alle an die Arbeit? – Nein.
Die meisten der von den Aktivisten vorgeschlagenen Lösungen taugen nichts! So wie Greta vorgeht, so löst man KEINE Probleme – so schafft man welche! – Wichtige Themen, wie z.B. »100%-Recycling«, »Antibiotikaresistenzen« und »Umweltgifte« (Glyphosat, Bisphenol A), werden von der Politik aktuell scheinbar mit niedrigerer Priorität behandelt.
Geld wird für zweitrangige Dinge aus dem Fenster geworfen, welches für andere Zwecke nicht mehr zur Verfügung steht! Steuerzahler sind nicht beliebig belastbar. Maßnahmen, die gleichzeitig das Klima schützen und sichtbare Verbesserungen in unserem Leben schaffen, wie z.B. die »menschengerechte Stadt«, können sehr viel besser politisch verkauft werden und vom Wähler honoriert werden. Eine sinnvolle Forderung könnte z.B. lauten: »Mehr Fußgängerzonen!«
Mit den allerbesten Wünschen für Ihr weiteres Leben – hoffentlich ohne Greta
R. Borrmann Anpacken bitte, aber konstruktiv, gut überlegt und selbstverständlich gänzlich ohne Panik. Danke!